
Diese drei Unternehmen haben gegenüber der letzten Untersuchung im September 2011 bei dieser aktualisierten Untersuchung deutlich transparenter agiert und konnten mittels detaillierter Nachweise belegen, dass der Strom nicht aus Atomkraftwerken stammt.
Schlusslichter unter den österreichischen Stromanbietern
Lediglich zwei Stromanbieter halten weiterhin am Handel mit Atomstrom fest:
- der Verbundkonzern und
- die Kärntner Kelag.
Ausstieg aus Atomkraft
Da noch immer Unternehmen am Atomprofit festhalten und heimischen Grünstrom exportieren und mit atomarem Importstrom ersetzen, braucht es ein Atomstrom-Importverbot. Dieses Importverbot von Atomstrom soll im Rahmen Anti-Atomgipfels am Montag, den 16. Jänner 2012 beschlossen werden.
Dass ein solches Verbot auch rechtlich umsetzbar ist, haben Greenpeace und Global 2000 bereits im September 2011 anhand zweier Gutachten von unabhängigen Juristen belegt. Das wäre ein echter Durchbruch im internationalen Kampf gegen die Atomkraft. Jetzt ist eindeutig die Bundesregierung am Zug.
Atomstrom im Mix - Vergleich
Der Anteil an Atomstrom bei den neun Landes-Energieversorgern und dem Verbund, der im Jahr 2010 noch bei 7 Prozent lag ist um 43 Prozent auf aktuell 4 Prozent gesunken. Das bedeutet jedoch, dass noch immer eine Strommenge importiert wird, die der Jahresproduktion des Atomkraftwerks Krško entspricht.
Atomstrom - Importverbot
Einer Umfrage zufolge, die im Juni 2011 von Greenpeace und GLOBAL 2000 in Auftrag gegeben wurde, sprechen sich ganze 80 Prozent der ÖsterreicherInnen gegen den Handel mit Atomstrom durch heimische Energieversorgungsunternehmen aus, 74 Prozent der Befragten befürworten ein Atomstrom-Importverbot. Eine solche Regelung würde zwangsläufig zu einer geringeren Nachfrage nach Atomstrom führen, wodurch weniger Atomkraftwerke benötigt würden.
Greenpeace-Protest gegen Verbund
Greenpeace fordert den Verbund-Chef DI Wolfgang Anzengruber daher auf, endlich dem Beispiel seiner Branchenkollegen zu folgen und der eigenen Werbelinie, die saubere Energien verspricht, zu folgen. » Zum Protest ...
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Quelle: Greenpeace |