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Wasser

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Der Lebensquell


Blauer Planet
Obwohl die Erde zu mit 70 Prozent mit Wasser bedeckt ist sind nicht mal drei Prozent Süßwasser und davon nur ein Zehntel flüssig vorhanden. Das übrige Süßwasser ist in Gletschern und den Polkappen gefroren.

 

Ungleiche Süßwasser-Verteilung
Süßwasser ist kostbar und sehr ungleich über die Erde verteilt. Im nahen Osten und in Afrika herrscht Wassermangel, was bereits mehrfach zu kriegerischen Auseinandersetzungen geführt hat. In Mitteleuropa scheint Wasser dagegen unbegrenzt verfügbar zu sein.

 

Der ewige Wasserkreislauf

Der Regen lässt den Wasserspiegel der Flüsse ansteigen und tränkt die Erde. Der Niederschlag dringt in die Erde ein und versickert durch die verschiedenen Schichten allmählich in die Sande, Kiese und Klüfte der Grundwasserhorizonte. Wie auch an der Erdoberfläche fließt das Wasser unterirdisch in Flüssen, Seen und Meere.
Die Landmasse der Kontinente speichert den Niederschlag und gibt ihn nur langsam wieder frei. Ist das Wasser im Meer angekommen kehrt es von dort in die Luft zurück und verdunstet. Die mit Feuchtigkeit beladenen Wolken werden von den Winden zum Land zurückgeblasen, wo sie an den Küsten und Gebirgen abregen. Der Wasserkreislauf schließt sich.
 

Fließwasser selbstverständlich
Während unsere Vorfahren das Wasser als wichtigste Grundlage ihrer Existenz erkannten, hat die moderne Technologie diese Abhängigkeit aufzuheben versucht. An Stelle der Quelle oder des Brunnens ist der Wasserhahn getreten: Im Handumdrehen ist Wasser jederzeit und in scheinbar beliebiger Menge verfügbar. Wir nehmen es nur beiläufig als kurzen Strahl wahr, bevor es wieder im Abfluss verschwindet, und sind uns nur selten bewusst, dass alles Leitungswasser aus der Natur stammt, einmal Tau, Schneekristalle oder Regentropfen war.

 

Quelle: Greenpeace Deutschland

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