Die größte Schweinemastfabrik in den USA produziert mehr Mist als die Stadt Los Angeles. 1.000 Schweine produzieren pro Tag etwa zwei Tonnen Kot und 2,5 Tonnen Urin. Jede Sekunde scheiden Masttiere in Amerika und Europa 1.100 Tonnen Exkremente aus. Diese Gülle wird meist auf den Feldern entsorgt, die Folge ist eine Anreicherung von Nitrat im Grundwasser. Mehr als die Hälfte der heimischen Grundwasserreserven sind bereits mit Nitrat und Pestiziden oberhalb der Schwellenwerte belastet.
Ein weiteres ökologisches Problem stellen die gasförmigen Emissionen der Tiere dar: 70 % der landwirtschaftlichen Emissionen werden der Tierhaltung zugeschrieben; miteingerechnet sind hier die Urwaldabholzung zur Gewinnung von Weidegrund. Weltweit verursacht die Landwirtschaft ca. 17 - 30 % aller Treibhausgasse. (Die Zahlen basieren auf unterschiedlichen Berechnungsmodellen mit leider großer Schwankungsbreite). Die Landwirtschaft in Österreich trägt 8 % bei. Tendenz fallend.
Laut VIER PFOTEN werden auf diese Weise werden in Österreich pro Jahr 68.000 Tonnen Ammoniak und 260.000 Tonnen Methan freigesetzt.
Ein Viertel der Festlandoberfläche der Erde ist bereits Weideland. In Südamerika wurden in den letzten drei Jahrzehnten mehr als 25 Prozent aller tropischen Regenwälder für die Zwecke der Viehzucht abgeholzt. Für einen Hamburger opfert man fünf Quadratmeter Regenwald.
Ein Fleischlaibchen verursacht eine 13-mal stärkere Klimabelastung als ein Getreidelaibchen. Als Faustregel gilt: Ein Kilogramm Fleisch ist zehnmal umweltbelastender als ein Kilogramm Gemüse.
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Quelle: VIER PFOTEN, Sustainable Austria - Nachhaltiges Österreich (13/2000), Greenpeace |