Im Durchschnitt kauft der/die ÖsterreicherIn 19 Kleidungsstücke pro Jahr. Derzeit machen Textilfilialen das Rennen, hier werden 48 % der Umsätze gemacht. Im Fachhandel beträgt der Umsatz 23%. Doch die Biobaumwolle macht erst ein Tausendstel des weltweiten Baumwollanbaus aus. Denn der Trend geht in Richtung billig! Sogar Supermärkte erwirtschaften mit Billigtextilien schon 5% des Textilumsatzes.
Abseits der Diskonter entwickelt sich der Trend zur grünen Mode. DesignerInnen haben die Natur wieder entdeckt und setzen auf Bio und Recycling:
- Das Label "göttin des glücks" ruft zur sozialen Verantwortung mit ihrer fairen Mode. Die vier DesignerInnen des Labels garantieren durch die Kooperation mit der EZA Fairer Handel GmbH und Beschäftigungssicherheit, soziale Absicherung, Ausbildungsmöglichkeiten, Gleichstellung von Frauen sozial Benachteiligten, sowie den Verzicht auf Kinderarbeit: www.goettindesgluecks.at
- Die junge Designerin Julia Czepp stellt aus gebrauchten T-shirts und Stoffen witzige Kindermode her. So landet das geliebte T-shirt aus den 90ern nicht im Caritas-Container sondern peppt in neuem Design. http://www.mija-t-rosa.com
- Das Modeprojekt „Mein Design. Meine Verantwortung.“ setzt den Schwerpunkt auf die Zusammenarbeit mit Modeschulen und Universitäten, um dort soziale und ökologische Verantwortung in der internationalen Bekleidungsindustrie zum Thema zu machen. Auf der Homepage findet man neben Unterrichtsmaterialien für LehrerInnen, auch Infos zu bereits durchgeführten Projekten an Schulen und Tipps & Links zur weiterführenden Recherche rund um faire Arbeitsbedingungen und öko-faire Textilien.
www.mode.cleanclothes.at
Auch der Fachhandel punktet mit ökologischer Mode und guter Beratung. Die Adressen findest du auf unseren Einkaufsratgeber-Seiten.
Quelle: "die umweltberatung", Fessel-GfK, Institut für BWL an der Universität Oldenburg, Clean Clothes Kampagne |