Herkömmliche Ökonomen sehen die Zukunft im unendlichen (Wirtschafts)Wachstum. Eine falsche Annahme, denn es kann in absehbarer Zeit keine zweite Erde herbeige zaubert werden, die das Platzproblem löst. Die Realität ist, dass in nicht allzu ferner Zeit das physische Wachstums ein Ende hat.
Wer mehr Geld ausgibt, als er hat, verschuldet sich. Das gilt auch für die Erde. Auf unserem Planeten sind Natur und Rohstoffe sogar begrenzter als Geld. Diese ökologische Begrenzung ist anders als Schulden bei einer Bank nicht verhandelbar. Rohstoffe können nicht wie Geldscheine gedruckt werden.
In den letzten Jahrzehnten haben sich die Industriestaaten dramatisch ökologisch verschuldet. Die reichen Länder plündern hemmungslos Vorräte und Arbeitsleistung jener, die noch nicht so viel verbraucht haben. Damit bestehlen wir nicht nur die sogenannte "Dritte Welt", sondern unsere eigenen Kinder und Enkelkinder.
Zur Hauptseite
Quelle: Greenpeace |