Den Fischen steht das Wasser sprichwörtlich bis zum Hals: 85 Prozent der weltweiten Fischbestände sind laut Welternährungsorganisation (FAO) erschöpft oder komplett ausgebeutet. Viele Tunfisch-Arten sind total überfischt. Wer also bedrohten Fischarten eine Auszeit gönnen möchte, kann dies mit bewusstem Fischeinkauf tun. Der Greenpeace-Ratgeber hilft dabei.
Die richtige Wahl beim Fischeinkauf Die bedrohliche Situation für die weltweiten Fischbestände verdeutlicht der aktuelle Greenpeace Fisch-Ratgeber 2011. Vierundzwanzig der dreißig im handlichen Einkaufsratgeber angeführten Fischarten sind rot und damit als problematisch ausgewiesen. Darunter auch hierzulande beliebte Speisefische wie Tunfisch oder Hering, die anlässlich des bevorstehenden Heringsschmauses auf vielen österreichischen Tellern landen.
Augen auf beim Tunfisch-Kauf Neben dem klassischen Heringssalat werden zum Faschingsende auch immer mehr Fischspezialitäten aus Tunfisch, Lachs oder Shrimps angepriesen. Zu den besonders bedrohten Arten gehört auch der in Österreich gern gekaufte Tunfisch: Die meisten Tunfischarten sind nahezu aus unseren Meeren verschwunden.
Tod für viele Meeresbewohner durch Fischfang-Magnete
Hinzu kommt, dass der Großteil des in Österreich angebotenen Tunfischs mit Hilfe von sogenannten "Fisch-Magneten" gefischt wird. Mit schwimmenden Plattformen werden dabei Scharen von schattensuchenden Meeresbewohnern angelockt. Ein Greenpeace-Video verdeutlicht das Problem der Fischerei mit Fisch-Magneten.
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