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Tiefsee-Fisch

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...aus Tiefen über 1500 Meter


Hightech-Trawler jagen seit den 90er Jahren zunehmend bisher unbekannte Arten aus dem Untergeschoss der Meere: Kurzflossen-Haarschwanz, Lumb, Blauleng, Granatbarsch und Neuseeland-Hoki. Sie sollen die Lücken füllen, die die Überfischung von Kabeljau & Co. in den Kühlregalen hinterlassen hat. Neuentwickelte Fangtechnik durchsiebt die Ozeane inzwischen auch noch in Tiefen bis zu 1500 Metern.

 

Das Katastrophale daran: Über die wertvollen Arten aus der fremden Welt der Tiefsee wissen die Fischereibiologen nur wenig. Doch was bekannt ist: Die Fische in der kalten und nahrungsarmen Tiefe leben in "Zeitlupe".

 

So wird der Granatbarsch erst mit 25 Jahren geschlechtsreif, dafür bis zu 150 Jahre alt. Da Tiefseearten eher wenig Nachwuchs produzieren, können ihre Bestände innerhalb weniger Jahre zusammenbrechen.

Aber die in der Tiefsee eingesetzen Bodenschleppnetze sind nicht nur verheerend für Fischbestände: Einem Kahlschlag am Meeresboden gleich, zerpflügen sie unwiederbringlich in Jahrtausenden gewachsene Kaltwasserkorallen-Wälder am Meeresboden.

 

Fazit: Hände weg von Tiefsee-Fisch (wie Hoki, Granatbarsch etc.)!

 

Quelle: Greenpeace

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