Mit großem Appetit machen sich die allseits gefürchteten Nacktschnecken über junge Gemüse- und Blumenpflänzchen her. Viele Gärtner greifen in dieser Situation zur umstrittenen chemischen Keule. "die umweltberatung" verrät, wie der Garten mit biologischen Mitteln zur schneckenberuhigten Zone wird.
Sommerzeit ist Schneckenzeit
Kaum sind Jungpflanzen gesetzt machen sich zahlreiche Nacktschnecken darüber her. "Das ist natürlich ärgerlich, aber der Einsatz von Chemikalien gegen Schnecken ist aus ökologischen und gesundheitlichen Gründen nicht empfehlenswert! "die umweltberatung" empfiehlt biologische Maßnahmen. Den größten Schaden richtet die in den 1960er Jahren eingeschleppte Spanische Wegschnecke an. Sie ist rot, braun oder graugrün gefärbt und im Gegensatz zu den heimischen Arten besonders resistent gegenüber Trockenheit.
Schnecken ohne Schrecken
Über das 1x1 der Schneckenbekämpfung informiert das Infoblatt von 'die umweltberatung am Ende der Seite.
Chemischen Schneckenbekämpfung Die im Handel erhältlichen Schneckenbekämpfungsmittel enthalten einen der vier Wirkstoffe Metaldehyd, Methiocarb, Thiodicarb oder Eisen-III-Phosphat. Die Wirkstoffe Metaldehyd, Methiocarb und Thiodicarb können zu einer Gefährdung der menschlichen Gesundheit führen und schädigende Auswirkungen auf Regenwürmer, Vögel, Igel und Haustiere haben.
Der Wirkstoff Eisen-III-Phosphat ähnelt chemisch dem Mineraldünger. Er ist regenfest und führt nach der Aufnahme zum langsamen Tod der Schnecken. Es tötet unselektiv alle Schneckenarten, auch Gehäuseschnecken (zB. Weinbergschnecken), ist aber laut Auskunft der Erzeuger unschädlich für andere Tiere.
Aus diesem Grund rät "die umweltberatung" vom Einsatz der aller oben genannten Mittel ab.
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Quelle: "die umweltberatung" |