Fisch häufig verunreinigt
Die "Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit" (AGES) warnt: "Infolge der Verunreinigung der Meere ist der Fisch mehr oder weniger stark mit Quecksilber kontaminiert." Und weiter: "Fettreiche Fischarten bzw. insbesondere Raubfischarten wie Thunfisch, Schwertfisch, Heilbutt oder Hecht enthalten höhere Konzentrationen an Methylquecksilber, da diese Verbindung fettlöslich ist und sich im Fettgewebe anreichern kann. Auch das Alter der Fische spielt in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle, so dass für die Herstellung von Fischkonserven nur mehr jüngere Fische eingesetzt werden. [...] Wegen der Toxizität von Methylquecksilber wird zur Verminderung dieses potentiellen Gesundheitsrisikos schwangeren und stillenden Frauen empfohlen, weniger kontaminierte Fischarten auszuwählen und den Konsum fettreicher Fische einzuschränken."
Besonders vorsichtig sollte man bei großen Raubfischarten wie Lachs, Tunfisch, Marlin und Schwertfisch sein, da diese oft hohe Konzentrationen an persistenten organischen Schadstoffen (POPs) v.a. Polychlorierte Biphenyle (PCB) und Dioxine, sowie Schwermetalle wie Quecksilber enthalten. Babys und Kinder reagieren besonders empfindlich auf diese giftigen Substanzen. Nachzulesen in einem Report von Greenpeace UK.
Weitere Infos und Links:
Quelle: Greenpeace |