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Firmenranking "Grüne Elektronik"

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9.11.2011
Welche Firma wie abschneidet



Der Ratgeber "Grüne Elektronik" reiht die führenden Hersteller von Unterhaltungselektronik (Mobiltelefonen, PCs und TV-Geräten) nach ihrer globalen Politik betreffend Energie und Klima, Grünere Produkte und Nachhaltige Betriebsabläufe.

 

Die erste Fassung des Ratgebers wurde im August 2006 veröffentlicht und die sechste Fassung wurde um TV-Geräte und Spielkonsolen integriert. In dieser Fassung sind Hersteller von PCs, Mobiltelefonen und TV-Geräten enthalten.

 

Die Reihung erfolgt anhand von öffentlich zugänglichen Informationen und aufgrund von Mitteilungen/Klarstellungen der Firmen selbst.

Bisher gab es bereits folgende Rankings:

 

Dieses Ranking wurde am 9. November 2011 von Greenpeace International veröffentlicht. Das Gesamtranking mit allen Details zu den Firmen (englisch) kann am Ende der Seite downgeloadet werden.

#1 hp

HP 5.9/10

HP, um drei Plätze verbessert, ist nun die Firma mit der besten Bewertung - sie ist am stärksten bei Nachhaltigen Betriebsabläufen und Energie-Kriterien, sollte sich jedoch bei den Kriterien zu Grüneren Produkten verbessern. 
HP-Beurteilung herunterladen (Englisch)

 

#2 dell

Dell 5.1/10

Dell, gleich 8 Plätze aufgestiegen, hat die beste Bewertung bei den Energie-Kriterien - durch das engagierte Ziel, Emissionen bis 2015 um 40% zu reduzieren. Bei Grüneren Produkten hat Dell noch Nachholbedarf. 
Dell-Beurteilung herunterladen (Englisch) 

 

#3 nokia

Nokia 4.9/10

Um zwei Plätze gefallen verliert Nokia seine Führungsposition an HP und Dell im Bereich der Energie-Kriterien, aber Nokia punktet nach wie vor stark bei Grüneren Produkten und Nachhaltigen Betriebsabläufen. 
Nokia-Beurteilung herunterladen (Englisch) 

 

#4 apple

Apple 4.6/10

Apple, um 5 Plätze verbessert, ist nun ebenso eine der führenden Firmen für Grünere Produkte und schneidet auch sehr gut bei Nachhaltigen Betriebsabläufen, schwächelt aber bei Energie-Kriterien. 
Apple-Beurteilung herunterladen (Englisch) 

 

#5 philips

Philips 4.5/10

Philips erreicht, gemeinsam mit Sony, eine verbesserte Punkteanzahl durch die Unterstützung fortschrittlicher Energie-Richtlinien, ebenso wie den allgemeinen Energie-Kriterien. Dennoch fällt Philips im Vergleich um zwei Plätze zurück.
Philips-Beurteilung herunterladen (Englisch) 

 

#6 sony ericsson

Sony Ericsson 4.2/10

Sony Ericsson schneidet gut bei Grüneren Produkten und Nachhaltigen Betriebsabläufen ab, ist aber sehr schwach bei Energie-Kriterien. Verschlechterung um 4 Plätze.
Sony Ericsson-Beurteilung herunterladen (Englisch) 

 

#7 samsung

Samsung 4.1/10

Obwohl es um zwei Plätze zurück fällt, punktet Samsung bei Nachhaltigen Betriebsabläufen, muss sich aber bei Energie-Kriterien verbessern, vor allem durch die Verwendung Erneuerbarer Energieträger. 
Samsung-Beurteilung herunterladen (Englisch) 

 

#8 lenovo

Lenovo 3.8/10

Um sechs Plätze gestiegen, punktet Lenovo am höchsten bei Nachhaltigen Betriebsabläufen, muss sich aber ambitioniertere Ziele setzen, um CO2-Emissionen zu verringern und die Verwendung Erneuerbarer Energieträger massiv zu erhöhen. 
Lenovo-Beurteilung herunterladen (Englisch) 

 

#9 panasonic

Panasonic 3.6/10

Um drei Plätze gefallen, erreicht Panasonic eine der höchsten Bewertungen bei Grüneren Produkten, aber hat bei Energie-Kriterien noch großen Nachholbedarf. Panasonic muss einen detaillierten Plan entwickeln, um Treibhausgas-Emissionen reduzieren und Erneuerbare Energieträger zu verwenden. 
Panasonic-Beurteilung herunterladen (Englisch) 

 

#10 sony

Sony 3.6/10

Um vier Plätze gefallen, da Sony einen Strafpunkt für ihre Lobby-Aktivitätent gegen strengere Energieeffizienz-Standards in Kalifornien kassiert. Allerdings gibt es gleichzeitig ein gute Bewertung für die Unterstützung ehrgeiziger Klima-Ziele in Europa.
Sony-Beurteilung herunterladen (Englisch) 

 

#11 sharp

Sharp 3/10

Sharp unterstützt ein neues Gesetz für Erneuerbare Energieträger in Japan, erreicht bei Nachhaltigen Betriebsabläufen nur wenig Punkte und bleibt somit am elften Platz.
Sharp-Beurteilung herunterladen (Englisch) 

 

#12 acer

Acer 2.9/10

Acer schneidet generell im Vergleich zu allen wichtigen Mitbewerbern schlecht ab, ist lediglich beim schrittweisen Ausstieg aus gefährlichen Chemikalien bemüht, hat jedoch großen Verbesserungsbedarf bei den Energie-Kriterien. Bleibt am zwölften Platz.
Acer-Beurteilung herunterladen (Englisch) 

 

#13 lge

LG Electronics 2.8/10

Hat sich geringfügig verbessert. LGE hat schwache Ziele zur Emissionsreduktion und muss die Verwendung Erneuerbarer Energieträger ausbauen. 
LG Electronics-Beurteilung herunterladen (Englisch) 

 

#13 toshiba

Toshiba 2.8/10

Um drei Plätze gestiegen, hat Toshiba einigen Fortschritt beim Ausstieg aus der Verwendung gefährlicher Chemikalien erreicht, aber muss bei den Energie-Kriterien noch zulegen.
Toshiba-Beurteilung herunterladen (Englisch) 

 

#15 rim

RIM 1.6/10

Ist neu im Ratgeber dazugekommen. RIM informiert die Öffentlichkeit jedoch unzureichend über dessen Umweltperformance. Zudem enthalten alle Produkte des Unternehmens gefährliche Chemikalien.
RIM-Beurteilung herunterladen (Englisch) 

Download (englisch)

1111_Elektronikranking_en.pdf
Vollständiger Bericht (Englisch) vom November 2011 (46 Seiten). Zum Betrachten wird der Adobe Reader benötigt.
   3.5 M
1111_rankingkriterien_en.pdf
Ranking-Kriterien (Englisch), aktualisiert im November 2011 (12 Seiten). Zum Betrachten wird der Adobe Reader benötigt.
   95 K

Erläuterungen der Bewertungskriterien
Der Ratgeber „Grüne Elektronik“ reiht Hersteller von Unterhaltungselektronik nach folgenden Kriterien:

  • Energie und Klima (Verwendung von Erneuerbaren Energien bei der Herstellung)
  • Grünere Produkte (Produkteffizienz, Ausstieg aus der Verwendung gefährlicher Substanzen, Design von Produkten, die lange halten sowie leicht zu reparieren und gut zu recyclen sind)
  • Nachhaltige Betriebsabläufe (Alternative: Unternehmensprozesse) (saubere Lieferkette, nachhaltige Papierproduktion, konfliktfreie Mineralien, Rücknahmeprogramme)

 

Frühere Versionen des Ratgebers reihten die Hersteller hinsichtlich des Umgangs mit schädlichen Chemikalien, ihrem Verantwortungsbewusstsein für ihre Produkte, nachdem diese von VerbraucherInnen entsorgt wurden sowie hinsichtlich des verantwortungsvollen Umgangs mit Energie. Seit November 2011 gelten die neuen, oben angeführten Kriterien. In Bereichen, in denen Fortschritt zu sehen war, haben wir mehrere Kriterien zu einem zusammengefasst, mit Schwerpunkt auf die Umsetzung früherer Zusagen. Zusätzlich hat sich das Punktesystem geändert. Abhängig von der Komplexität der Kriterien und dem Fokus auf Greenpeace Kampagnen variieren zwischen 3, 5 und 8 Punkten.

 

Greenpeace fordert, dass die Elektronikhersteller

  1. einen „Clean Electricity Plan“ entwickeln, um den CO2-Fußabdruck zu reduzieren, der bei der Herstellung ihrer Produkte entsteht,
  2. gefährliche Substanzen aus ihren Produkten entfernen, um die Arbeiter und Arbeiterinnen, die angrenzenden Gemeinden, Konsumentinnen und Konsumenten und sowie jene, die die Geräte recyceln zu schützen
  3. ihre Geräte zurücknehmen und diese verantwortungsvoll recyceln sobald diese entsorgt werden. Sobald diese keine gefährlichen Substanzen mehr enthalten, ist dies frei von Gefahren möglich
  4. nachhaltige Substanzen für ihre Produkte und ihr Verpackungsmaterial verwenden und die Verwendung unökologischer Substanzen beenden.

 

Sämtliche Kriterien für die Punktevergabe sind im vollständigen Ranking (englisch) ersichtlich und können oben in einer pdf-Datei heruntergeladen werden. Die Letztfassung stammt vom November 2011.

 

Die Punktevergabe erfolgt ausschließlich auf der Basis öffentlich zugänglicher Informationen auf der Firmen-Webseite. Wenn sich herausstellt, dass die tatsächliche Vorgehensweisen der Firmen von diesen Informationen abweichen, werden zukünftige Versionen dieses Rankings entsprechend angepasst.
Das Ranking wird regelmäßig überarbeitet. Die aktuelle Version stammt vom 9. November 2011.

 

Haftungsausschluss

Das Ziel des Ratgebers ist es, den Elektroniksektor grüner zu machen und die Hersteller dazu zu motivieren Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus ihrer Produkte zu übernehmen, was auch den Elektronikschrott inkludiert, der aus ihren Produkten entsteht sowie die Energie, die ihre Produkte bei der Benützung verbrauchen und bei deren Herstellung benötigt wird.

Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Einstufung zu verbessern, da der Ratgeber regelmäßig aktualisiert wird. Unabhängig davon werden Abzugspunkte vergeben, wenn Greenpeace herausfindet, dass ein Unternehmen lügt, unterschiedliche Standards in verschiedenen Ländern hat oder andersartiges Fehlverhalten zeigt.

 

Quelle: Greenpeace

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