Erläuterungen der Bewertungskriterien Der Ratgeber „Grüne Elektronik“ reiht Hersteller von Unterhaltungselektronik nach folgenden Kriterien:
- Energie und Klima (Verwendung von Erneuerbaren Energien bei der Herstellung)
- Grünere Produkte (Produkteffizienz, Ausstieg aus der Verwendung gefährlicher Substanzen, Design von Produkten, die lange halten sowie leicht zu reparieren und gut zu recyclen sind)
- Nachhaltige Betriebsabläufe (Alternative: Unternehmensprozesse) (saubere Lieferkette, nachhaltige Papierproduktion, konfliktfreie Mineralien, Rücknahmeprogramme)
Frühere Versionen des Ratgebers reihten die Hersteller hinsichtlich des Umgangs mit schädlichen Chemikalien, ihrem Verantwortungsbewusstsein für ihre Produkte, nachdem diese von VerbraucherInnen entsorgt wurden sowie hinsichtlich des verantwortungsvollen Umgangs mit Energie. Seit November 2011 gelten die neuen, oben angeführten Kriterien. In Bereichen, in denen Fortschritt zu sehen war, haben wir mehrere Kriterien zu einem zusammengefasst, mit Schwerpunkt auf die Umsetzung früherer Zusagen. Zusätzlich hat sich das Punktesystem geändert. Abhängig von der Komplexität der Kriterien und dem Fokus auf Greenpeace Kampagnen variieren zwischen 3, 5 und 8 Punkten.
Greenpeace fordert, dass die Elektronikhersteller
- einen „Clean Electricity Plan“ entwickeln, um den CO2-Fußabdruck zu reduzieren, der bei der Herstellung ihrer Produkte entsteht,
- gefährliche Substanzen aus ihren Produkten entfernen, um die Arbeiter und Arbeiterinnen, die angrenzenden Gemeinden, Konsumentinnen und Konsumenten und sowie jene, die die Geräte recyceln zu schützen
- ihre Geräte zurücknehmen und diese verantwortungsvoll recyceln sobald diese entsorgt werden. Sobald diese keine gefährlichen Substanzen mehr enthalten, ist dies frei von Gefahren möglich
- nachhaltige Substanzen für ihre Produkte und ihr Verpackungsmaterial verwenden und die Verwendung unökologischer Substanzen beenden.
Sämtliche Kriterien für die Punktevergabe sind im vollständigen Ranking (englisch) ersichtlich und können oben in einer pdf-Datei heruntergeladen werden. Die Letztfassung stammt vom November 2011.
Die Punktevergabe erfolgt ausschließlich auf der Basis öffentlich zugänglicher Informationen auf der Firmen-Webseite. Wenn sich herausstellt, dass die tatsächliche Vorgehensweisen der Firmen von diesen Informationen abweichen, werden zukünftige Versionen dieses Rankings entsprechend angepasst. Das Ranking wird regelmäßig überarbeitet. Die aktuelle Version stammt vom 9. November 2011.
Haftungsausschluss
Das Ziel des Ratgebers ist es, den Elektroniksektor grüner zu machen und die Hersteller dazu zu motivieren Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus ihrer Produkte zu übernehmen, was auch den Elektronikschrott inkludiert, der aus ihren Produkten entsteht sowie die Energie, die ihre Produkte bei der Benützung verbrauchen und bei deren Herstellung benötigt wird.
Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Einstufung zu verbessern, da der Ratgeber regelmäßig aktualisiert wird. Unabhängig davon werden Abzugspunkte vergeben, wenn Greenpeace herausfindet, dass ein Unternehmen lügt, unterschiedliche Standards in verschiedenen Ländern hat oder andersartiges Fehlverhalten zeigt.
Quelle: Greenpeace |