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Gibt es politische Maßnahmen?
Kyoto-Protokoll und Emissionshandel


Die Begrenzung der Emissionen ist die größte Herausforderung für die politischen Ent­schei­dungs­träger­Innen.

 

Im Dezember 1997 wurde das Protokoll von Kyoto verabschiedet. Die Unterzeichnerländer haben sich rechtsverbindlich dazu verpflichtet ihre gemeinsamen Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren. Die USA und Australien haben das Kyoto-Protokoll bis heute nicht unter­zeichnet, da sie ihren "Way of Life" nicht ändern wollen. Und bei den Unterzeichnerländern selbst gab es bislang nur halbherzige Aktivitäten zur Reduktion der Emissionen.

 

Der Kyoto-Fortschrittsbericht zeigt, dass Österreich von der Erreichung seiner Klimaschutzziele unendlich weit entfernt ist. Innerhalb der EU ist Österreich an vorletzte Stelle vor Spanien gerutscht.

 

Die CO2-Emissionen von Industrie- und Energie­wirtschaft sind in der Europäischen Union durch Emissionsrechte geregelt: Nationale Allokationspläne geben vor, wie die Unternehmen in den einzelnen Ländern nach bestimmten EU-Vorgaben ihren CO2-Ausstoß verringern. Österreichs Industrie und Politik trickste zuletzt mit allen Mitteln: Die Industrie muss nun nicht nur nichts einsparen, sie darf ihre CO2-Emissionen sogar noch steigern. 

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Quelle: Greenpeace, UNEP

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