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Wildtierpelze

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Das blutige Geschäft floriert

In Europa gibt es ca. 8.000 Pelzfarmen, in denen jährlich 19 Millionen Nerze und drei Millionen Füchse "geerntet" werden - 70 Prozent der weltweiten Produktion mit einem Wert von € 625 Millionen.

 

Finnland ist dabei trauriger Spitzenreiter, für Däne­mark als weltweit führender Nerzproduzent ist die Pelzindustrie der viertwichtigste landwirtschaftliche Produktionszweig.

 

Auch Länder mit vorbildlicher Gesetzgebung zur Pelztierhaltung bilden hier keine Ausnahme: so liegt Österreich trotz des Verbots von Pelzfarmen in der Statistik des Pelzhandels im Europavergleich an fünfter Stelle!

 

Die Verantwortlichen für diese millionenfache Tier­quälerei liegen auf der Hand:

  • Einerseits die Mode­branche, die ihre jahrelange Zurückhaltung offen­sichtlich aufgegeben hat; über 300 Mode­hersteller (darunter so renommierte Häuser wie Gucci, Hugo Boss, D&G oder Versace) verwenden heute wieder Pelz in ihren Kollektionen, und machen damit einen jährlichen Umsatz von etwa fünf Milliarden Euro;
  • andererseits sind es jene KonsumentInnen, die diese Produkte bedenkenlos kaufen.

 

Zur Veranschaulichung: Für einen Pelzmantel sterben

  • 12 - 15 Luchse,
  • 10 - 15 Wölfe oder Kojoten,
  • 15 - 20 Füchse,
  • 60 - 80 Nerze,
  • 27-30 Waschbären,
  • 10-12 Biber oder
  • 60-100 Eichhörnchen

 

Weiter zur rechtlichen Situation

 

Quelle: VIER PFOTEN

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