Wenn du Pestizide und andere Spritzmittel im Garten vermeidest, stellen sich neben Schmetterlingen auch bald viele andere Insekten und Nützlinge ein.
Diese helfen dann, Schädlinge zu vertilgen, und dir bleibt das unangenehme Spritzen mit Chemie erspart. So hilfst du, den natürlichen Kreislauf wieder zu schließen.
Pestizide töten meist den Schädling und den Nützling. Da sich der Bestand der Schädlinge aber meist schneller erholt als die Nützlinge nachkommen, fehlen dann die natürlichen Feinde.
Nützlinge kann man in den Garten locken, indem man ihnen Verstecke wie Hohlblockziegel, Strohhalme und Bambusröhren anbietet. Abgeblühte Stauden und Grashalme einfach nicht abschneiden und über den Winter stehen lassen.
Ohrwurmquartiere mit Holzwolle gefüllte Blumentöpfe - kann man bequem dort am Baum aufhängen, wo genügend Nahrung in Form von Blattläusen vorhanden ist, und abwarten bis die Arbeit getan ist.
Ein erwachsener Siebenpunktmarienkäfer vertilgt pro Tag durchschnittlich 150 Blattläuse. Ein Laufkäfer frisst bis zur 3fachen Menge seines Körpergewichts an Schnecken, Drahtwürmern, Engerlingen, Kartoffelkäfern und anderen Schadinsekten.
Themenüberblick: |