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5. Nachhaltige Entwicklung

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Nachhaltiger Entwicklung anstelle von Deindustrialisierung und Zerstörung

Mit dem NAMA*-Abkommen droht den Entwicklungs­ländern eine weitgehende Deindustrialisierung und wichtigen Naturgebieten ihre völlige Zerstörung. Für Entwicklungsländer ist es zentral, dass sie ihre oft jungen, heimischen Industrien vor übermächtiger Konkurrenz schützen und so einen nachhaltigen Entwicklungspfad beschreiten können.

 

Die Senkung der Zölle und die Beseitigung von wichtigen gesellschaftlichen Regulierungen, welche als "Non-Tarriff Barriers" denunziert werden, würde das verunmöglichen. Auch sensibelste Umweltbereiche sind in Gefahr. So würde ein Abschluss bei NAMA die verstärkte Rodung der letzten Urwälder und das beschleunigte Leerfischen der Weltmeere bedeuten.


Wir fordern daher:

  • Keine weiteren Forderungen bei NAMA. Insbesondere die Entwicklungsländer müssen ihre Zölle frei bestimmen können.
  • Wald und Fischerei sollten vom NAMA ausgenommen werden.
  • Handelsbeschränkungen zum Schutz der Gesundheit, der Umwelt, der regionalen Entwicklung dürfen nicht als "Non-Tarriff Barriers" angegriffen werden. 

* NAMA = Non Agricultural Market Access, umfasst industrielle Produkte sowie Fischerei und Forstwirtschaft.

 

Quelle: AGEZ, Agrarbündnis Österreich, attac, KOO, Ökobüro, Umweltdachverband

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