Öko- und faire Mode kaufen
In vielen Geschäften gibt es noch keine 100 Prozent ökologischen und sozial fair produzierten Textilien. Wer modische Produkte kaufen möchte, hat einiges zu beachten. Die Tipps unten und die Liste der Einkaufsadressen helfen dabei.
Was du tun kannst:
• Bedarf prüfen: Nicht von Angeboten locken lassen, sondern nur dann kaufen, wenn man wirklich etwas braucht.
• Kleider möglichst vor dem Kauf probieren.
• Schadstoffgeprüfte, umweltfreundliche und sozial gerechte Mode mit Gütesiegeln wie GOTS, Naturtextil und FAIRTRADE bevorzugen.
• Achte beim Kauf auf Langlebigkeit der Textilien, den der Ressourcenverbrauch bei der Produktion ist enorm!
• Waschbare Kleidung kaufen; Produkte nur zur chemischen Reinigung vermeiden.
• Vorsicht, wenn Kleider zu viel „können“! Oft stecken aggressive Chemikalien, die auch scharf riechen können, hinter Bezeichnungen wie „bügelfrei“, „fußpilzhemmend“, „sanitized“, „actifresh“, „easywash“, ...
• Kleidung mit Kennzeichnung „separat waschen“ oder „fade out“ enthält viele lose Farbstoffe.
• Einkaufen im Second-Hand-Laden: Der Vorteil ist, dass die Textilien bereits (mehrmals) gewaschen wurden. Spezielle Kinderkleidung gebraucht kaufen oder tauschen.
• Tausch-Partys im Freundeskreis veranstalten: Jede/r bringt Kleidungsstücke mitbringt, die er/sie los werden will und tauscht sie gegen andere ein.
• Für die Kreativen unter uns: Selber Hand anlegen und bestehende Sachen „aufpimpen“.
• Äußere den Wunsch nach fairer Kleidung im Geschäft und stelle dort kritische Fragen.
Quelle: Clean Clothes, Greenpeace |