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Welche Kleidung kaufen?


Chemie in der Textilproduktion


In Bekleidung sind oft Chemikalien enthalten sein, die nicht nur in der Herstellung die Umwelt unnötig belasten, sondern direkt über die Haut in den Körper gelangen können. 

Herkömmliche Baumwolle wird in riesigen Monokulturen angebaut und benötigt mehr Pestizide und Wasser als jede andere Pflanze. 

 

Unfaire Produktionsmethoden


Die Produktionsbedingungen in der Textilbranche sind gerade in den Billiglohnländern unmenschlich. Kinderarbeit, 70 Stunden-Wochen, geringe Entlohnung und Entlassung bei Gewerkschaftsangehörigkeit sind an der Tagesordnung. 

 

Umweltbelastung beim Waschen

 

Wer denkt schon daran, dass auch die Pflege der Bekleidung problematisch für die Umwelt sein kann? Chemische Waschmittel und unnötige Waschhilfsmittel belasten das Wasser, stromfressende Wäschetrockner belasten Klima und kosten unnötig viel Geld.

Öko- und faire Mode kaufen

 

In vielen Geschäften gibt es noch keine 100 Prozent ökologischen und sozial fair produzierten Textilien. Wer modische Produkte kaufen möchte, hat einiges zu beachten. Die Tipps unten und die Liste der Einkaufsadressen helfen dabei.

 

Was du tun kannst:

 

Bedarf prüfen: Nicht von Angeboten locken lassen, sondern nur
dann kaufen, wenn man wirklich etwas braucht.


• Kleider möglichst vor dem Kauf probieren.


• Schadstoffgeprüfte, umweltfreundliche und sozial gerechte Mode
mit Gütesiegeln wie GOTS, Naturtextil und FAIRTRADE bevorzugen.

 

• Achte beim Kauf auf Langlebigkeit der Textilien, den der Ressourcenverbrauch bei der Produktion ist enorm!


Waschbare Kleidung kaufen; Produkte nur zur chemischen Reinigung
vermeiden.


• Vorsicht, wenn Kleider zu viel „können“! Oft stecken aggressive
Chemikalien
, die auch scharf riechen können, hinter Bezeichnungen
wie „bügelfrei“, „fußpilzhemmend“, „sanitized“, „actifresh“, „easywash“, ...


• Kleidung mit Kennzeichnung „separat waschen“ oder „fade out“
enthält viele lose Farbstoffe.


Einkaufen im Second-Hand-Laden: Der Vorteil ist, dass die Textilien
bereits (mehrmals) gewaschen wurden. Spezielle Kinderkleidung
gebraucht kaufen oder tauschen.


Tausch-Partys im Freundeskreis veranstalten: Jede/r bringt Kleidungsstücke mitbringt, die er/sie los werden will und tauscht sie gegen andere ein.


• Für die Kreativen unter uns: Selber Hand anlegen und bestehende
Sachen „aufpimpen“.

 

• Äußere den Wunsch nach fairer Kleidung im Geschäft und stelle dort kritische Fragen.

     

    Quelle: Clean Clothes, Greenpeace

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