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Spielend Meere schützen

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24.09.2007
Spielend Meere schützen




Das Online Game "Sea Manager" von marktcheck.at macht komplexe Zusammenhänge rund um den kommerziellen Fischfang erlebbar.

 

Im September hat der von Greenpeace und dem Worldwatch Institut veröffentlichte Report"Oceans in Peril: Protecting Marine Biodiversity" auf die rasante Zerstörung der Weltmeere hingewiesen und die Errichtung von Meeresschutzgebieten gefordert. Dass sich eine kommerzielle Nutzung der Meere und ökologische Nachhaltigkeit nicht ausschließen zeigt das Online Game "Sea Manager" des Greenpeace Einkaufsratgebers marktcheck.at. Als FischereiunternehmerIn gilt es die Balance zwischen Profit, Nachhaltigkeit und Kundenzufriedenheit zu halten und sich innerhalb von 30 Jahren vom kleinen Fischereibetrieb zum Weltkonzern hochzuarbeiten. Auf spielerische Weise werden Fangmethoden, Fischarten und weitere Hintergründe der industriellen Fischerei näher gebracht.


Die Tipps zum Fischkonsum werden von den NutzerInnen von marktcheck.at stark nachgefragt. Die Hintergrundinformationen rund um die Krise der Meere sind jedoch komplex und umfangreich. "Ein Online Game ist das optimale Medium um auf spannende Weise zu zeigen, dass sich kommerzieller Fischfang und Meeresschutz nicht ausschließen," erläutert die marktcheck.at Verantwortliche Claudia Sprinz die Idee zur Produktion des "Sea Managers". Der "Sea Manager" ist eine Mischung aus Aufbau- und Wirtschaftssimulation. Der Spieler wird in die Rolle des vermeintlichen Bösewichtes versetzt und wird dadurch mit den Hintergründen des industriellen Fischfanges, dessen Methoden, Gefahren und Konsequenzen vertraut, kann das Spiel aber nur dadurch gewinnen, indem er Kommerz und Umwelt miteinander in Einklang bringt.


Der Sea Manager wurde von Sproing in enger Kooperaation mit der Greenpeace Meeresbiologin Antje Helms entwickelt. "Gerade bei einem solchen Spiel ist es wichtig, dass auch die wissenschaftlichen Fakten passen," meint Claudia Sprinz. "Unsere Priorität lag dabei, dem/der SpielerIn wirklich völlig freie Hand zu lassen. Es erfolgt keine Wertung ob nun aggressiv oder nachhaltig vorgegangen wurde. Die Ergebnisse der Simulation sprechen allein für sich.", so Harald Riegler, Geschäftsführer von Sproing. Dieses Konzept dürfte auch dazu geführt haben, dass der Sea Manager beim Multimedia und E-Business Staatspreis 2007 in der Kategorie Kultur, Unterhaltung und Spiele nominiert ist. Der Multimedia Staatspreis wird am Dienstag, den 25. September 2007 bei einer Gala in Wien verliehen.


Da marktcheck.at nicht über die technische Infrastruktur verfügt den Betrieb eines Online Games auch bei Anfragespitzen zu gewährleisten, konnte als Hosting-Partner die News Networld gewonnen werden. "Wir freuen uns, dass die News Networld unsere Arbeit für den Meeresschutz unterstützt und den Webspace sowie den Betrieb des Sea Managers kostenlos zur Verfügung stellt", so Sprinz abschließend.

 

Hier geht es zum Sea Manager: http://www.networld.at/seamanager/

 

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Quelle: Greenpeace

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