KonsumentInnen werden bewusst im Unklaren darüber gelassen wie das Fleisch produziert wurde. Eine Kennzeichnung von Enten- und Gänsefleisch über die Haltungsmethoden ist nicht vorgeschrieben. Da auf allen Lebensmitteln tierischer Herkunft eine EWG-Nummer abgedruckt ist kannst du mit Hilfe dieser Nummer prüfen, woher das Fleisch stammt und wer es verarbeitet hat.
VIER PFOTEN hat eine Liste von EWG-Nummern zusammengestellt, hinter denen sich Stopfleberproduzenten und -händler verbergen. Diese Liste der Firmen findest du Ende der Seite zum Download. In der linken Spalte der Liste findest du die EWG-Nummern. Sie stehen für die wichtigsten Unternehmen der ungarischen und französischen Stopfleberproduktion und damit für die Hauptprofiteure dieses Tierleids. Vergleiche diese Nummern mit den Nummern auf dem Fleisch in deinem Supermarkt. Sind sie identisch, dann kaufe das Fleisch nicht. Sprich das Personal darauf an, dass es sich bei dem Fleisch um ein Produkt aus Stopfmast handeln könnte. Weitere Tipps, was du tun kannst, findest du unter Wer davon profitiert.
Die Positivliste Ursrünglich hatte Vier Pfoten Handelsketten ausschließlich mit einer „schwarzen Liste“ über jene ungarischen Betriebe aufgeklärt, die nachweislich schlimmste Tierqual betreiben. Durch die sehr erfolgreichen Stopfmast- und Daunenkampagnen hat sich das Blatt inzwischen gewendet. Ein klarer Erfolg im Sinne des Tierschutzes: Der größte Teil der ungarischen Wassergeflügelproduzenten ist nun frei von Tierquälerei durch Stopfmast und Lebendrupf. Diese Firmen finden sich auf der Positivliste der Vier Pfoten.
Quelle: VIER PFOTEN |