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Kunststoffspielzeug

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Spielzeug aus Kunststoff

Plastik ist nicht gleich Plastik!
Kunststoffspielzeug ist bunt und bietet ganz andere Spielmöglichkeiten als Holz. Deshalb wird es, vor allem von älteren Kindern geliebt. Die unterschiedlichen Kunststoffe haben in Bezug auf ihre Produktion und Entsorgung unterschiedliche ökologische Auswirkungen. Auch gesundheitlich sind sie unterschiedlich zu bewerten.

 

Tipp
"die umweltberatung" empfiehlt Kunststoffe aus chlorfreien Kohlenwasserstoffen wie Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP). Frage am besten im Fachhandel nach, um welchen Kunststoff es sich handelt, und vermeide den Kauf von Spielzeug aus Polyvinylchlorid (PVC).

 

Als unbedenklich gilt Spielzeug aus Polyethylen und Polypropylen, zu erkennen an einem Dreieck aus Pfeilen und den Kürzeln PE und PP. Bei der Produktion dieser Kunststoffe werden weniger schädliche Zusätze benötigt als bei PVC. Sie sind meist wieder verwertbar.



Dieses Produkt enthält lt. Greenpeace-Analysen PVC.

PVC dagegen ist ein Umweltgift! Von der Produktion bis zur Entsorgung verursacht PVC eine Vielzahl an Umwelt- und Gesundheitsbelastungen. PVC ist eigentlich ein sehr harter Kunststoff, der für Spielsachen meist erst durch Weichmacher bearbeitet werden muss. Viele dieser Weichmacher (Phtalate) haben langfristig gesundheitsschädigende Wirkung. Sie können sich durch den Speichel aus dem Kunststoff lösen und wirken im Tierversuch erbgutverändernd. Die Verwendung von Phthalaten in Spielzeug für Kinder bis zum Alter von 36 Monaten ist seit 1999 europaweit verboten! Ende 2006 sollen die bedenklichen Weichmacher auch in Spielzeug für ältere Kinder gänzlich verboten werden. Die Verwendung von PVC muss nicht gekennzeichnet werden. Auf Importprodukten wird es oft als Vinyl bezeichnet. Greenpeace hat weitere Infos über PVC in Spielzeug erstellt.

 

Quelle: "die umweltberatung"

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Greenpeace fand im November 2005 in diversen Baby- und Kinderprodukten Giftstoffe.