Worauf ist zu achten, wenn die Heizungsanlage erneuert werden muss?
- Je besser ein Haus gedämmt ist, desto geringer sind der Heizwärmebedarf und damit die Brennstoffkosten. Auch gute Wärmeschutz-Fenster sparen Energiekosten.
- Wenn Sie in ein Passivhaus* ziehst, hast du kaum noch Heizkosten; zu beachten sind dort vor allem der Warmwasser- und Haushaltsgeräteverbrauch.
- Verlange vor einem Kesselkauf von der Installateurin bzw. vom Installateur eine (Raum-) Heizlastberechnung, damit der neue Kessel richtig dimensioniert wird.
- Bei gut gedämmten Wohnungen/Häusern ist es ratsam, eine Fußboden- und/oder Wandheizung bzw. großflächige, dünne Heizkörper einzubauen, weil große Strahlungsflächen mit geringer Vorlauftemperatur** behaglicher als herkömmliche Heizkörper empfunden werden.
Am wichtigsten: Welches Heizsystem am besten passt, ist von der individuellen Situation abhängig. Die EnergieberaterInnen von "die umweltberatung" beraten dich gerne persönlich!
Die Förderungen für die Errichtung von biomasse- oder solarbetriebenen Warmwasser- und Heizungsanlagen sind in Österreich je nach Bundesland verschieden. Infos zu den Förderungen gibt die Energieagentur: www.energyagency.at/esf/.
Die Kosten für die Brennstoffe ändern sich laufend. Einen sehr guten Heizkostenvergleich kannst du unter www.holzenergie.net unter Förderungen/Kosten abrufen.
* Passivhaus: Haus, das ohne konventionelle Heizung auskommt, d.h. auch z.B. nur über die Zuluft einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung beheizt werden kann.
** Vorlauftemperatur: Temperatur, mit der ein Heizkörper oder eine Fußbodenheizung aus dem Heizkessel beschickt wird.
Quelle: "die umweltberatung" |