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1. Kein Freihandel ohne Skrupel

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Einbettung der Handelspolitik in übergeordnete Ziele - kein Freihandel über alles!

Instrumente dürfen niemals zu Zielen werden. Dies ist in der WTO aber der Fall. Das Instrument Freihandel ist zum Ziel geworden.

 

Wirkliche Ziele können jedoch nur sein: Schutz der Menschenrechte, Umwelt- und Naturschutz, gerechter Welthandel, Armutsbekämpfung, Hungerbeseitigung oder nachhaltige Entwicklung. Freihandel muss auf seinen Beitrag zur Erreichung dieser Ziele untersucht werden.

 

Wir fordern daher:

  • Stopp weiterer Liberalisierungen in allen Bereichen der WTO.
  • unabhängige Evaluierung der bisherigen Liberalisierungsschritte mit besonderer Berücksichtigung
    ihrer sozialen-, umwelt- und entwicklungsrelevanten Ergebnisse.
  • Achtung anderer Internationaler Verträge und Vereinbarungen durch die WTO.
  • Schaffung eines globalen Ordnungsrahmens mit einklagbaren Umwelt- und Sozialstandards.
  • Sukzessive Verlagerung der Verhandlungen auf Ebene der Vereinten Nationen.

Quelle: AGEZ, Agrarbündnis Österreich, attac, KOO, Ökobüro, Umweltdachverband

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