Instrumente dürfen niemals zu Zielen werden. Dies ist in der WTO aber der Fall. Das Instrument Freihandel ist zum Ziel geworden.
Wirkliche Ziele können jedoch nur sein: Schutz der Menschenrechte, Umwelt- und Naturschutz, gerechter Welthandel, Armutsbekämpfung, Hungerbeseitigung oder nachhaltige Entwicklung. Freihandel muss auf seinen Beitrag zur Erreichung dieser Ziele untersucht werden.
Wir fordern daher:
- Stopp weiterer Liberalisierungen in allen Bereichen der WTO.
- unabhängige Evaluierung der bisherigen Liberalisierungsschritte mit besonderer Berücksichtigung
ihrer sozialen-, umwelt- und entwicklungsrelevanten Ergebnisse. - Achtung anderer Internationaler Verträge und Vereinbarungen durch die WTO.
- Schaffung eines globalen Ordnungsrahmens mit einklagbaren Umwelt- und Sozialstandards.
- Sukzessive Verlagerung der Verhandlungen auf Ebene der Vereinten Nationen.
Quelle: AGEZ, Agrarbündnis Österreich, attac, KOO, Ökobüro, Umweltdachverband |