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Fischprodukte

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Bewertung von Fischprodukten

Kriterien zur Einstufung nicht-nachhaltiger Fischereien und Aquakulturen

 

Zusammen mit Experten hat Greenpeace eine Methode etntwickelt, mit der Fischereien und Aquakulturen auf ihre Nachhaltigkeit geprüft werden können. Anhand einfacher Fragen lassen sich damit nicht-nachhaltige Fischereien bzw. Fischfarmen identifizieren. Wird eine der Fragen mit "ja" beantwortet, wird die Fischerei bzw. Aquakultur als "Rot" bewertet. Bei diesen Produkten rät Greenpeace vom Fischkauf ab.

Nähere Informationen zu den Greenpeace-Kriterien der Fisch-Bewertung

 

 

Fischprodukte werden in der Marktcheck-Datenbank wie folgt bewertet:

 

  Rote Fische (Ungenügend)

Die als Rot bewerteten Fischarten wurden von Greenpeace als diejenigen identifiziert, die aus ökologischen Gründen längst aus den Regalen unserer Supermärkte verschwunden sein sollten. Greenpeace empfiehlt, diese rot bewerteten Fischprodukte beim Fischkauf zu meiden. Als nicht-nachhaltig werden zum Beispiel das Befischen von bedrohten und überfischten Beständen oder Tiefsee-Lebensräumen, zerstörerische Fangmethoden oder hohe Beifangraten bewertet.

"Rote Fische" im österreichischen Einzelhandel: Überblick und Hintergründe

 

  Fischprodukt ohne ökologische Bewertung

Für alle Fischprodukte, die nicht als "rot" eingestuft wurden, kann Greenpeace derzeit keine nähere ökologische Bewertung vornehmen. Dies liegt vor allem daran, dass in den wenigsten Fällen fundierte Quellen und aktuelle Daten (zu Fangmethode, Bestand, Schiffsname, Fangmengen etc.) für das betreffende Fisch-Produkt vorliegen, mit der sich die Nachhaltigkeit einer Fischerei nachweisen lässt. Denn leider sind die meisten Fischprodukte immer noch unzulänglich gekennzeichnet, wirklich nachhaltige Alternativen lassen sich so kaum herausfinden.

 

Grün (Gut)

Liegen Greenpeace für das betreffende Fisch-Produkt ausreichend fundierte Quellen und aktuelle Daten zu Fangmethode, Fanggebiet, Bestand, Schiffsname, Fangmengen etc. vor, können die Inhaltsstoffe Grün bewertet werden. Voraussetzung ist, dass die genannten Fangmethoden und Fischereien weitgehend den Greenpeace-Kriterien für eine nachhaltige Fischerei ensprechen und stellen somit eine bessere Alternative zu vergleichbaren Fischprodukten dar. Grundsätzlich versteht Greenpeace eine Fischerei dann als nachhaltig, wenn sie den Bestand der Zielart auf einem gesunden Niveau hält ohne andere Arten des Ökosystems negativ zu beeinflussen; andere Arten werden weder getötet noch wird ihre Nahrungsquelle oder ihr Lebensraum zerstört. Ein gutes Beispiel dafür ist beispielsweise der Fang von Skipjack-Tunfisch mit Angelrute & Leine, der durch die selektive Fangmethode nur sehr geringe Beifangmengen aufweist.

Nachzulesen bei den Greenpeace-Kriterien für nachhaltige Fischereien

 

 

   Grün! (Hervorragend)

Das Fischprodukt stammt aus einer zertifizierten biologischen Fischzucht und wurde entsprechend den Richtlinien für die biologische Landwirtschaft erzeugt.

Die Produkte sind ausgezeichnet mit einer entsprechenden Zertifizierung (z.B. Bio-Austria, Freiland, Naturland, Demeter).

 

 

Was du tun kannst:

Hake bei Ihrem Supermarkt so oft es geht nach:

  • Woher kommt der Fisch?
  • Wie wurde er gefangen?
  • Nach welchen Kriterien kauft der Supermarkt Fischprodukte ein?

Dadurch hilfst du mit, das Bewusstsein des Handels für nachhaltigen Fisch zu schärfen.

 

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