Eine verantwortungsvolle Fischerei darf weder zu einer Überfischung von Fischbeständen noch zu einer Zerstörung von Lebensräumen in unseren Meeren führen. Die derzeitigen Fischfangmethoden führen dazu, dass in vielen Ländern den Menschen die Lebensgrundlage entzogen wird.
Die momentane Situation sieht allerdings ganz anders aus: Nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO gelten 85 Prozent der wirtschaftlich wichtigen Fischbestände als überfischt, erschöpft oder bis an die Grenze genutzt.
Wissenschaftler warnen, dass große Raubfische wie Tunfisch, Schwertfisch oder Dorsch bereist bis zu 90 Prozent abgefischt wurden. Sie sagen einen Kollaps der meisten kommerziellen Fischereien bis zum Jahr 2048 voraus. Die Überfischung gilt neben dem Klimawandel heute als die größte Einzelgefahr für das Leben im Meer. |