Victoriabarsch aus Uganda (7.500 km), Rotbarsch aus dem Senegal (5.500 km), Shrimps aus Chile (12.000 km), Butterfisch aus der Antarktis (13.000 km)... Sie alle werden per Flugzeug zu uns geliefert und sind mit einem enormen Treibstoffverbrauch "belastet".
Weil Europas Meere leer sind, fischen wir in der Ferne. Etwa die Hälfte aller in der EU verspeisten Fische werden importiert oder von der EU-Flotte außerhalb europäischer Gewässer gefischt. Dass dies auf Kosten der einheimischen Bevölkerung passiert, die oft zu 100% vom küstennahen Fischfang ihr Einkommen beziehen, zeigen zahllose Beispiele:
Von der afrikanischen Westküste verschwinden die einstmals reichen Fischbestände rasch in den Netzen der EU-Fangflotten.
Und die letzte noch fast intakte Meeresregion zwischen den Pazifik-Inseln gerät zunehmend in das Visier der riesigen Fangflotten aus Japan, Russland und auch der EU - auf der Jagd nach dem letzten Tunfisch.
Fazit: "Flugfisch" aus exotischen Revieren solltest du ablehnen, auch wenn die Bestände vielleicht noch nicht bedroht sind!
Quelle: Greenpeace |