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Tipp 3: Fenster und Türen checken!
Achte auf die Qualität der Fenster und Türen


Mit diesen Tipps kannst du dir ein genaues Bild über den Zustand der Fenster und Türen der Wohnung machen:

 

  • Zuallererst überprüfe Fenster und Türen durch Öffnen, Schließen und Rütteln – sind sie verzogen, klemmen sie oder sitzen sie locker? Fenster und Türen sollten dicht eingebaut sein.
  • Mit Hilfe einer brennenden Kerze kannst du den Luftzug zwischen Mauer und Fenster- bzw. Türstock sichtbar machen. Ein Blatt Papier, das bei geschlossenem Fenster zwischen Fensterflügel und -Rahmen durchgezogen werden kann, zeigt, dass der Fensterflügel nicht dicht anschließt. Neue Dichtungen sind dann notwendig.
  • Verglasung: Bei modernen Fenstern ist eine Wärmeschutzverglasung mit mindestens zwei Scheiben plus Edelgasfüllung und Metall­­be­dampfung besser als andere Arten der Verglasung, wie z.B. Isolierverglasung.
    Überprüfung: Schreibe die Typenbezeichnung des Fensters, die im Scheiben-Abstandhalter meist angegeben ist, ab und frage beim Fenster­her­steller nach den Gesamt-U-Werten* des Fensters!
  • Je mehr Sprossen ein Fenster besitzt, desto höher ist der Energieverlust.
  • Prüfe, ob die Rollladenkästen über den Fenstern im Gehäuseinneren gedämmt sind, oder direkt an die Mauer anschließen. Innen gedämmte Kästen sind besser, weil sie geringere Energieverluste bringen.

* U-Wert: Wärmedurchgangskoeffizient in W/m²K – er gibt an, welche Leistung pro Kelvin Temperatur­unter­schied zwischen innen und außen und pro m² Bauteil verloren geht. Je kleiner der Wert ist, desto besser ist die Qualität des Fensters hinsichtlich Energie sparen.

 

Quelle: "die umweltberatung"

© Greenpeace