Mit diesen Tipps kannst du dir ein genaues Bild über den Zustand der Fenster und Türen der Wohnung machen:
- Zuallererst überprüfe Fenster und Türen durch Öffnen, Schließen und Rütteln sind sie verzogen, klemmen sie oder sitzen sie locker? Fenster und Türen sollten dicht eingebaut sein.
- Mit Hilfe einer brennenden Kerze kannst du den Luftzug zwischen Mauer und Fenster- bzw. Türstock sichtbar machen. Ein Blatt Papier, das bei geschlossenem Fenster zwischen Fensterflügel und -Rahmen durchgezogen werden kann, zeigt, dass der Fensterflügel nicht dicht anschließt. Neue Dichtungen sind dann notwendig.
- Verglasung: Bei modernen Fenstern ist eine Wärmeschutzverglasung mit mindestens zwei Scheiben plus Edelgasfüllung und Metallbedampfung besser als andere Arten der Verglasung, wie z.B. Isolierverglasung.
Überprüfung: Schreibe die Typenbezeichnung des Fensters, die im Scheiben-Abstandhalter meist angegeben ist, ab und frage beim Fensterhersteller nach den Gesamt-U-Werten* des Fensters! - Je mehr Sprossen ein Fenster besitzt, desto höher ist der Energieverlust.
- Prüfe, ob die Rollladenkästen über den Fenstern im Gehäuseinneren gedämmt sind, oder direkt an die Mauer anschließen. Innen gedämmte Kästen sind besser, weil sie geringere Energieverluste bringen.
* U-Wert: Wärmedurchgangskoeffizient in W/m²K er gibt an, welche Leistung pro Kelvin Temperaturunterschied zwischen innen und außen und pro m² Bauteil verloren geht. Je kleiner der Wert ist, desto besser ist die Qualität des Fensters hinsichtlich Energie sparen.
Quelle: "die umweltberatung" |