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4. Ernährungs­souveränität

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Landwirtschaft: Ernährungssouveränität statt Exportorientierung

Liberalisierung im Agrarhandel steht im Widerspruch zu einer ökologisch nachhaltigen, klein strukturierten Landwirtschaft. Die WTO agiert völlig gegenteilig. Durch das exportorientierte Modell des
Freihandels profitieren ausschließlich "die Großen" (Konzerne, Agrareliten) mit ihrer industriellen Landwirtschaft. Die große Mehrheit der KleinbäuerInnen in Nord und Süd verlieren und die Zerstörung
der Umwelt schreitet voran.

 

Wir fordern daher:

  • Abschaffung von Handelsverzerrungen, die zu Dumping und Zerstörung lokaler Märkte führen.
  • Reform des Agrarhandels im Sinne einer ökologisch nachhaltigen und kleinstrukturiert bäuerlichen
    Landwirtschaft und weg von einem liberalisierten, exportorientierten Landwirtschaftsmodell.
  • Schutzzölle müssen zur Erreichung des Ziels der Ernährungssouveränität erlaubt bleiben.
  • Kostenwahrheit im Transport

 

Quelle: AGEZ, Agrarbündnis Österreich, attac, KOO, Ökobüro, Umweltdachverband

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