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Step by Step zum ersten Datensatz für die Datenbank

 

Ein wesentliches Kriterium, um mit marktcheck.at online zu gehen, war eine umfangreich und vielfältig befüllte Datenbank. Das virtuelle Infoservice sollte zum Start interessierten Konsumenten einen breiten Einblick in die Welt der Topseller aus Ernährung und Körperpflege bieten.

 

Der erste Schritt: Identifizierung der Produkteigenschaften

Aufstellen des Kataloges von Produkteigenschaften, die Transparenz schaffen sollen: Diese Eigenschaften spannen den Informationsbogen von Marke, Hersteller und Vertreiber eines Produkts über dessen Preis und seine Verkaufsstellen, bis hin zur Gentechnik, seinen Inhaltsstoffen, seiner Verpackung, etwaigen Gütesiegeln. Abgerundet wird das Bild mit Tierschutz- und sozialen Aspekten. 

 

Der zweite Schritt: Erstkontakt mit Produzenten

Knapp acht Monate vor dem Start von marktcheck.at gingen hunderte Mails inklusive Fragebogen an Produzenten mit der Bitte, die oben beschriebenen Daten zu Ihren Produkten für unser Vorhaben zur Verfügung zu stellen.

 

Der dritte Schritt: Aufstellen Produktkategorien und Umfang Datensatz

Aus den standardisierten Produktkategorien der österreichischen Warenklassifikation wurde eine eigene marktcheck.at-Kategorienliste extrahiert.

 

Zu jeder dieser identifizierten Produktkategorien wurden in weiterer Folge Topseller in den Supermarktregalen recherchiert. Mit Genehmigungen gaben Billa und SPAR unseren freiwilligen Rechercheuren grünes Licht die Topseller in ihren Märkten zu notieren.

Das Ergebnis und Basis für den marktcheck.at-Start sind Informationen über 1.500 Produkte, die zum Teil aus der freiwilligen Recherche gewonnen wurden und zum Teil von interessierten Herstellern zur Verfügung gestellt wurden.

 

Der vierte Schritt: Detailrecherche zu den Topsellern

Infolge erging ein zweites Mail an Produzenten, deren Produkte als Topseller identifiziert wurden und die bis dahin keine Infos zur Verfügung gestellt hatten. Diese Unternehmen wurden abermals gebeten, Informationen zu ihren Topsellern zur Verfügung zu stellen.

Dort, wo Informationen ausständig blieben, machten sich freiwillige Rechercheure abermals auf in die Supermärkte, um diesmal die detailierten Produkteigenschaften zu recherchieren.

 

Der fünfte Schritt: Kommunikation mit Produzenten und Freigabe der Datensätze

Nachdem die Datenbank mit den Produkten befüllt und diese bewertet wurden, erging ein weiteres Mail an alle Produzenten, die bis dato die Kommunikation verweigerten. Diesen Unternehmen wurden die recherchierten Daten via Firmeninterfaces zugängig gemacht, mit der Bitte, etwaige Fehlinformationen dazu an Greenpeace zu melden, Informationslücken zu ergänzen und Produktfotos zur Verfügung zu stellen.

Kam binnen einer Frist von fünf Arbeitstagen keine Rückmeldung, wurden die Daten für das Web freigegeben.

Jene Unternehmen, die ihre Produktdaten zur Verfügung stellten, wurden ebenfalls nochmals kontaktiert, mit der Bitte, über das Webinterface zu prüfen, ob die Daten richtig eingegeben wurden.

 

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