7.5 Nokia - bleibt an erster Stelle mit einem leicht gestiegenen Gesamtergebnis von 7.3 auf 7.5 Punkte. Nokia muss sich stärker für die RoHS 2.0 Richtlinie* engagieren.
6.9 Sony Ericsson - bleibt an zweiter Stelle mit gleichem Ergebnis. Erzielt bei den Kriterien zu gefährlichen Chemikalien die besten Ergebnisse und erreicht als erstes Unternehmen die volle Punktezahl. Verbesserungsbedarf bei der Menge von recycelten Materialien.
5.1 Philips – schneidet bei der Vermeidung gefährlicher Chemikalien gut ab, unterstützt jedoch nicht die geplante RoHS 2.0 Richtlinie*. Schneidet bei Energie gut ab, muss sich aber bei Elektronikschrott und Recycling noch verbessern.
5.1 Motorola – schneidet bei Kriterien zu gefährlichen Chemikalien und Energie ganz gut ab, schwach bei Elektronikschrott.
4.9 Apple – verliert einen Punkt aufgrund fehlender Transparenz bei der Menge verwendeter Erneuerbarer Energieträger. Erzielt die meisten Punkte bei der Vermeidung gefährlicher Chemikalien.
4.9 Panasonic – bleibt auf gleicher Punktezahl. schneidet gleich ab wie beim letzten Ranking, muss sich stärker bei Elektronikschrott und bei der Verwendung Erneuerbarer Energieträger engagieren.
4.9 Sony – verliert einige Prozentpunkte, u. a. weil das Rücknahmeprogramm nur auf OECD-Länder begrenzt ist. Schneidet bei der Vermeidung gefährlicher Chemikalien gut ab, muss sich aber stärker für die weltweite Reduktion von Treibhausgasemissionen engagieren.
4.9 HP – erneut etwas aufgestiegen, vor allem aufgrund des Engagements für die RoHS 2.0 Richtlinie*. HP ist bei Elektronikschrott am schwächsten.
4.5 Sharp – hat die gleichen Punkte wie beim letzten Mal, schneidet bei Chemikalien ganz gut ab, ist jedoch bei Elektronikschrott schwach. Bei Energie punktet Sharp durch besonders energieeffiziente Geräte, muss sich aber in Sachen Erneuerbare Energien viel mehr verbessern.
4.3 Dell – hat zwar seine Punkte verbessert, hat jedoch Abzugspunkte erhalten, weil das Unternehmen seine Ziele zur Entfernung von Polyvinylchlorid (PVC) und bromierten Flammschutzmitteln (BFRs) aus seinen Produkten Ende 2009 zurück gezogen hat.
4.1 Acer – hat ebenfalls weniger Punkte, aufgrund des neue Ziels zur Entfernung von PVC und BFRs bis 2011, weil es nur für PCs und mobile Computerprodukte gilt und nicht für alle Produkte.
3.7 LG – ebenfalls weniger Punkte und verliert die meisten Punkte bei Energieeffizienz seiner Produkte, weil das Unternehmen falsche Behauptungen zum EnergieIeistungsverhalten seiner Produkte in den USA und Australien getroffen hat.
3.7 Samsung - ist weit zurückgefallen und hat zwei Abzugspunkte kassiert. Der erste Abzugspunkt erfolgte beim letzten Ranking, weil das Unternehmen seine Ziele zur Entfernung von Polyvinylchlorid (PVC) und bromierten Flammschutzmitteln (BFRs) aus seinen Produkten Ende 2009 zurück gezogen hat. Der zweite Abzugspunkt entstand, weil Samsung sowohl seine Kunden als auch Greenpeace diesbezüglich in die Irre geführt hat und sich erst dazu bekannt hat, als der Zeitplan bereits verstrichen war.
3.5 Toshiba – erhielt ebenso einen Abzugspunkt, weil das Unternehmen seinen eigenen Zeitplan nicht einhielt. Bis April 2010 wollte Toshiba neue Modelle auf den Markt bringen, die ohne PVC und BRFs auskommen.
3.5 Fujitsu - erzielt die gleichen Punkte wie zuletzt. Das Unternehmen muss sich mehr hinsichtlich der Eliminierung gefährlicher Chemikalien anstrengen, seinen Anteil an Recycling-Kunststoff erhöhen und sich bei Energie und Elektronikschrott mehr bemühen.
3.3 Microsoft – hat mehr Punkte als zuvor. Punktet vor allem bei Energie, hat jedoch bei Chemikalien und Elektronikschrott noch großen Aufholbedarf.
1.9 Lenovo – musste ebenfalls einen Punkteabzug aufgrund hinnehmen, weil das Versprechen zur Entfernung von Polyvinylchlorid (PVC) und bromierten Flammschutzmitteln (BFRs) aus seinen Produkten nicht eingehalten wurde. Schneidet von allen Firmen im Ranking bei Energei am schlechtesten ab.
1.8 Nintendo – bleibt mit geringfügig gestiegener Punkteanzahl an letzter Stelle und erzielt als einziges Unternehmen im Ranking bei Elektronikschrott nur Null Punkte.
* Die RoHS ist eine EU-Richtlinie, die gefährliche Substanzen (z. B. Blei, Quecksilber, Cadmium) in Elektronik beschränkt. Zurzeit wird die Überarbeitung der Version 2.0 vorbereitet, für die sich einige Firmen stark engagieren. Die Richtlinie könnte zukünftig auch die Verwendung von Polyvinylchlorid (PVC), chlorierten Flammschutzmitteln (CFRs) und bromierten Flammschutzmitteln (BFRs) beschränken. |