Niemand kann die Zukunft mit Sicherheit voraussagen, aber unter ExpertInnen ist klar, dass bei einer Fortschreibung der globalen wirtschaftlichen Entwicklung der letzten 50 Jahre die Menschheit in ihrer heutigen Zivilisationsform dieses Jahrhundert nicht überleben wird. D.h. die Fortschreibung des momentanen Kurses führt unweigerlich in die Katastrophe - sozial wie ökologisch!
Es ist unmöglich für das Ökosystem des Planeten Erde acht bis zehn Milliarden Menschen zu tragen, wenn die Auswirkungen des Wirtschaftens das Niveau der OECD* Länder erreicht haben.
Greeenpeace-Experte Wolfgang Pekny ist überzeugt: "Noch haben wir die Wahl. Jede/r von uns und die Menschheit als Ganzes kann bewusste, systemische Veränderungen in Richtung einer gerechteren Welt anstreben. Oder wir warten, bis wir von der Natur zurechtgewiesen werden. Letzteres hätte fürchterliche Konsequenzen."
Lösungen werden nicht von der Politik oder der Wirtschaft ausgehen. Eine Wende erfordert das gemeinsame Engagement von jeder/m Einzelne/n. Gemeinsam können wir die düstere Zukunft von uns abwenden.
Wir müssen
- Verantwortung für unser Konsumverhalten und
- unseren Lebensstil übernehmen und
- in eine zukunftsfähige Richtung lenken.
- Politik und Wirtschaft in die Verantwortung nehmen.
Denn schließlich kann niemand auf Dauer schlechter produzieren, als seine Produkte auch KäuferInnen finden. Und keine politische Partei in einer Demokratie kann langfristig gegen die Interessen von Mehrheiten regieren. Dieses Interesse an einer zukunftsfähigen Welt muss sich erst manifestieren.
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*OECD=Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung vertritt die Interessen der Industriestaaten.
Quelle: Greenpeace |