Akamai Akamai ist ein weltweit führendes Verteilungsnetzwerk für Web-Inhalte und liefert zwischen 15 bis 30% des Internet Traffics über ein Netzwerk von mehr als 84.000 Servern in 72 Ländern im Auftrag der größten weltweiten Marken. Akamai hat bei Energietransparenz die beste Beurteilung erhalten. Bei Standortinfrastruktur sollte des Unternehmen seine Einkaufsmacht stärker nutzen, weil Akamai keine eigenen Rechenzentren betreibt, sondern Serverplatz zukauft. Bei der Strategie zur Verringerung von Energie aus fossilen und nuklearen Quellen ist es Erforderlich, dass Akamai klare Reduktionsziele setzt.
Amazon Amazon ist der größte Online Einzelhändler in den USA und hat sich zu einem der führenden Cloud Computing Anbietern entwickelt. Obwohl Amazon großen Wert auf Nutzungsfreundlichkeit legt, bietet das Unternehmen keine Transparenz über den Energiemix seiner Rechenzentren. Bei der Standortinfrastruktur sowie bei der Verringerung von Energie aus fossilen und nuklearen Quellen hat Amazon noch Nachholbedarf.
Apple Apple hat durch seine Plattform iTunes sein Online Angebot stetig ausgebaut. Obwohl Apple zunehmend mehr Transparenz über den ökologischen Fußabdruck seiner Computer oder Handys bietet, gab es keinerlei Fortschritte hinsichtlich der ökologischen Auswirkungen der Online Produkte des Unternehmens. Bei der Standortinfrastruktur fällt Apple durch und hat auch beim Umstieg auf Erneuerbare Energieträger noch viel zu tun.
Facebook Facebook vernetzt weltweit fast 600 Millionen Menschen und war bislang nicht bereit, Verantwortung für den Strom seiner weltweiten Rechenzentrung, zu übernehmen. Facebook muss mehr Informationen über den Energieverbrauch und die Herkunft der Energie seiner Rechenzentren zur Verfügung stellen, hat bislang keine Strategie für die Standorte seiner Rechenzentren und muss sich auch hinsichtlich des Umstiegs auf Erneuerbare Energien mehr bemühen.
Google Google ist ein multinationaler Anbieter von Cloud Computing, Online Suche und Werbung. Google bietet viel zu wenig Transparenz hinsichtlich seiner Rechenzentren, wie viel Energie diese benötigen und aus welchen Quellen diese Energie erzeugt wird. Bei der Strategie zur Auswahl der Standorte seiner Rechenzentren gehört Google grundsätzlich zu den eher fortschrittlichen Unternehmen, hat jedoch aufgrund von Steuererleichterungen in bestimmten Bundesstaaten in den USA in Standorte mit Zugang zu billiger schmutziger Energie investiert. Bei der Verringerung von fossiler und nuklearer Energie schneidet Google von allen Unternehmen am besten ab.
HP Der neue HP Geschäftsführer Leo Apotheker hat sich kürzlich öffentlich dazu bekannt, dass das Unternehmen im Bereich Cloud Computing aktiver werden möchte. Seit der Übernahme des IT-Outsourcing-Unternehmens EDS (Electronic Data Systems) ist die Anzahl an weltweiten Rechenzentren bei HP erheblich angestiegen. HP veröffentlicht regelmäßig detaillierte Informationen über die Treibhausgasemissionen des Energieverbrauchs des Unternehmens, sollte jedoch detailliertere Informationen über dessen Cloud Computing Dienste anbieten. Hinsichtlich der Standortinfrastruktur ist noch Aufholbedarf gegeben, weil das Unternehmen Rechenzentren in Bundessstaaten der USA mit schmutzigsten Energiemix betreibt. Bei der Verringerung von Strom aus fossilen und nuklearen Energieträgern muss HP den Anteil Erneuerbarer Energien noch erhöhen.
IBM IBM ist einer der weltgrößten und best bekannten IT-Unternehmen und bemüht sich, seine Marke in Richtung umweltfreundlicher Lösungen und Services zu etablieren. IBM betreibt weltweit 450 Rechenzentren und bietet zu wenig Transparenz über den Verbrauch und die Art der Energie dieser Standorte. Das Unternehmen bietet zu wenig Informationen hinsichtlich der Kriterien für die Auswahl neuer Standortinfrastruktur. Das betrifft vor allem neue Cloud Computing Zentren in China, den USA, Deutschland und Irland. Bei der Verringerung von fossilen und nuklearen Energieträgern schneidet IBM von allen Cloud Computing Betreibern am besten ab.
Microsoft Microsoft hat sich in kürzester Zeit zu einem der größten Cloud Computing Anbietern entwickelt mit beträchtlichen Investitionen in Cloud Computing Infrastruktur. Microsoft bietet in seinem Bericht zum ökologischen Fußabdruck des Unternehmens keine Informationen der ökologischen Auswirkungen seiner Cloud Computing Aktivitäten, bietet jedoch grundlegende Informationen zum Energie-Fußabdruck seiner Rechenzentren. Microsoft hat zwar Rechenzentren in der Nähe von Standorten für Erneuerbare Energieträger errichtet, ist jedoch auch den Verlockungen von Bundesstaaten in den USA mit niedrigen Steuersätzen und billigem Strom aus problematischen Energiequellen gefolgt. Obwohl Microsoft bei der Verringerung von Strom aus fossilen und nuklaren Energieträgern zu den fortschrittlicheren Unternehmen zählt, muss Microsoft noch ein allumfassendes Reduktionsziel setzen.
Twitter Das meist bekannte Microblogging-System der Welt hat sich in bahnbrechender Geschwindigkeit entwickelt. Twitter hat noch sehr viel zu tun, denn das Unternehmen schneidet von allen Cloud Computing Anbietern sowohl bei Transparenz, als auch bei der Standortinfrastuktur und auch bei der Verringerung von Strom aus fossiler und nuklearer Energie am schlechtesten ab.
Yahoo! Yahoo! ist einer der größten Online Anbieter weltweit mit Rechenzentren über den ganzen Erdball. Zuletzt ist Unternehmen mit Investitionen in Standorte in der Nähe von Erneuerbaren Energieträgern positiv aufgefallen. Yahoo! bietet in seinem Umweltbericht zu wenig Informationen über die Ergebnisse seiner Rechenzentren. Bei der Standortinfrastruktur schneidet Yahoo! von allen Cloud Computing Anbietern am besten ab. Bei der Verringerung von Energie aus nuklearen und fossilen Energiequellen seiner Rechenzentren hat sich Yahoo! zwar Ziel zur Reduktion seiner Treibhausgasemissionen gesetzt (mindestens 40% bis 2014), sollte dies jedoch mit einem absoluten Reduktionsziel sowie einem Ziel für Erneuerbare Energieträger kombinieren.
[nach oben] |