Zwanzig Milliarden Dollar auf Treuhandkonto Nun fordert Greenpeace, dass BP den Wahrheitsbeweis antritt und als erste Sofortmaßnahme die von der US-Regierung geforderten zwanzig Milliarden Dollar auf ein Treuhandkonto einzahlt. Von diesem Konto sollen die bis jetzt absehbaren Kosten, etwa für die Küstenreinigung oder für die Entschädigung der Fischer, übernommen werden.
Leck abdichten und Tiefseebohrungen einstellen Greenpeace fordert BP auf, das Leck sofort abzudichten und alle Tiefsee-Ölbohrungen umgehend zu stoppen. Denn mit dem Schwinden der leicht zu fördernden Vorräte muss die Ölindustrie immer öfter Quellen in der Tiefsee, im Polarmeer oder im Teersand anzapfen, die nur unter schwierigsten Bedingungen und gewaltigen Kosten erschließbar sind.
BP - NEIN TANKE! bis Forderungen erfüllt sind Nach wie vor laufen Tag für Tag Millionen Liter Erdöl aus dem Bohrloch der zerstörten Ölplattform „Deepwater Horizon“ ins Meer, ein Ende ist nicht in Sicht. Bis die Forderungen erfüllt sind, ruft Greenpeace die AutofahrerInnen dazu auf, ihre Tanks nicht länger bei einem Unternehmen zu befüllen, das diese Katastrophe verursacht hat.
Polizeiliche Räumung
Nach dem rund 2stündigen Protest hat BP veranlasst, dass die friedliche Demonstration durch die Polizei auflöst und die AktivistInnen geräumt wurden.
Zum Nachlesen:
Mehr Informationen zum Thema auf den Seiten von Greenpeace:
Quelle: Greenpeace
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