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Blumenerde und Torf

Torf gehört ins Moor und nicht in den Garten

 

Torf bildet sich nur in Mooren. Diese einzigartigen Feuchtgebiete sind Lebensraum für viele gefährdete Arten und erfüllen wichtige Funktionen im Wasserhaushalt und als Regulatoren des Klimas.

In Österreich sind nur noch 10% der ursprünglichen Moore erhalten. Deshalb importiert Österreich jährlich tausende Tonnen Torf, hauptsächlich aus Osteuropa. Dadurch droht heute den letzten ursprünglichen Moorlandschaften Europas die Zerstörung. Die Umwelt und der Verkehr werden durch weite Transportwege zusätzlich belastet.

 

Der Großteil des Torfes landet in Blumentöpfen, Gärten und als Substrat in Glashäusern und Gärtnereien.

Dabei gibt es heute viele umweltschonende und hochqualitative Alternativen. Viele davon werden aus heimischen Rohstoffen, wie Holzfasern, Flachs oder Rinden- und Biokompost hergestellt.

 

Der WWF fordert ein Ende des Raubbaues und ruft alle KonsumentInnen auf, umweltbewusst zu handeln und nur torffreie Erde zu kaufen.

Jeder kann damit einen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt und zur Erhaltung der einzigartigen Lebewelt unserer Moore leisten.

 

Quelle: WWF

© Greenpeace