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 In manchen Regionen kann Wasser mit Uran verunreinigt sein.
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Trinkwasser und in Flaschen abgefülltes Wasser kann mit Uran belastet sein, das in höheren Mengen zu Gesundheitsproblemen führen kann.
Uran ist ein leicht radioaktives und giftiges Schwermetall, dass natürlich in verschiedenen Gesteinsschichten wie z. B. Graniten und Gneisen vorkommen und so in Quellwasser gelangen kann, aus denen Trinkwasser oder Mineralwasser gewonnen wird.
Für die Gesundheit bedrohlich ist nicht die Radioaktivität von Uran, sondern die problematische Wirkung als Schwermetall, weil Uran die Nieren, die Lunge, die Leber und das Knochenmark schädigen kann. Besonders für Säuglinge und Kleinkinder kann Uran sehr problematisch sein.
Die WHO empfiehlt 15 Mikrogramm Uran pro Liter als Grenzwert für Erwachsene. In Deutschland wurden 10 Mikrogramm Uran pro Liter für Erwachsene und 2 Mikrogramm Uran pro Liter für Säuglinge und Kleinkinder als Grenzwerte festgelegt.
Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat im Jahr 2007 in Flaschen abgefülltes Wasser, das für die Zubereitung von Säuglingsnahrung empfohlen wird, auf Uran untersucht. Gemäß VKI lagen alle Babywasser, die in Österreich Marktbedeutung haben, über dem deutschen Grenzwert! Als österreichische Wasser erzielten Frankenmarkter und Wildalp den besten Wert mit weniger als 0,5 Mikrogramm Uran pro Liter Wasser.
Die deutschen Verbraucherschutzorganisation "foodwatch" veröffentlich regelmäßig Untersuchungen zu Uran in Trinkwasser, als auch in Wasser, das in Flaschen abgefüllt wurde. Auch diese Untersuchungen haben gezeigt, dass diese mit Uran belastet sein können.
Im März 2009 wurde in der Region Retz, aber auch in anderen Gebieten im Wald- und Weinviertel erhöhte Mengen an Uran gemessen. Es wurde daher angekündigt, dass eine Uran-Filteranlage errichtet wird, die das problematische Schwermetall herausfiltern wird.
Eine EU-weite Regelung gibt es ebenso wenig wie in Österreich, wo derartige Grenzwert in der Trinkwasserverordnung bislang nicht festgelegt sind. Gemäß Umweltbundesamt hat das Gesundheitsministerium zwar derartige Untersuchungen angekündigt, bislang jedoch keine veröffentlicht.
Angesichts der problematischen Auswirkungen von Uran auf die Gesundheit, vor allem für Kleinkinder, fordert Greenpeace, dass sich das Gesundheitsministerium das Problem Uran in Wasser ernst nimmt.
Dazu müssen erstens Grenzwerte nach deutschem Vorbild festgelegt und in die Trinkwasserverordung aufgenommen werden.
Zweitens müssen regelmäßige Untersuchungen durchgeführt werden, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Sollten Quellen, vor allem in Regionen, die aufgrund der Zusammensetzung des Gesteins, eine Belastung des Wassers mit Uran aufweisen, ist dort eine Aufbereitungsanlage zu errichten, die das Schwermetall aus dem Trinkwasser filtert.
Quellen: foodwatch, VKI, orf.at, Umweltbundesamt, Greenpeace |