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 Spritzmittel können ins Grundwasser gelangen
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In Gebieten mit intensiver konventioneller Landwirtschaft kann Trinkwasser mit Schädlingsbekämpfungsmitteln oder Rückständen von Düngemitteln belastet sein.
Pestizide sind Schädlingsbekämpfungsmittel. Sie haben massive negative Folgen für die menschliche Gesundheit. Neben akuten Vergiftungen werden zunehmend gesundheitliche Langzeitfolgen beobachtet. Unfruchtbarkeit, Beeinträchtigungen des Immunsystems, Früh- und Fehlgeburten, Entwicklungs- und Verhaltensstörungen sowie chronische Schädigungen des Nervensystems und Krebserkrankungen werden in wissenschaftlichen Veröffentlichungen als zu befürchtende Folgen dokumentiert.
Sachgerechte Dosierung von Pestiziden ist für LandwirtInnen nicht einfach. Denn bei regelmäßiger Aufnahme von bereits geringen Mengen durch die Nahrung kann es zu Folgeschäden kommen.
Der Bericht „Wassergüte in Österreich“ von Umweltministerium und Umweltbundesamt aus dem Jahr 2006 hat gezeigt, dass 40,5 % der zusammenhängende Grundwasserkörper in Österreich mit Pestiziden verunreinigt sind. Betroffen sind vor allem durch konventionelle Landwirtschaft genutzte Regionen.
Viele Hausbrunnenbesitzer können ihre Brunnen nicht mehr für Trinkwasserzwecke nutzen. Auf die steigende Verunreinigung des Grundwassers durch Pestizide wurde in den 1990er Jahren durch Verbote von einigen Giften reagiert. Zahlreiche neue Pestizide wurden allerdings zugelassen. Pestizide wie Bentazon verunreinigen unser Trinkwasser über den Grenzwert hinaus. Viele der bereits verbotenen giftigen Substanzen, wie zum Beispiel Atrazin und Propazin, sind nach wie vor im Grundwasser nachweisbar.
Nitrate werden in der konventionellen Landwirtschaft als Stickstoffdünger verwendet. Durch die Intensivlandwirtschaft kommt es zu einer Belastung der Böden mit Nitraten, die so ins Grundwasser gelangen. "die umweltberatung" hat zum Thema Nitrat und Nitrit im Trinkwasser eine Infobroschüre zusammengestellt, wo umfangreich über dieses Thema informiert wird.
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Quellen: "die umweltberatung", Global 2000 |