Die "umweltberatung" hat eine hilfreiche Checkliste zusammengestellt, damit auch du die Außenwände deines künftigen Heims unter die Lupe nehmen kannst:
- Gibt es feuchte Stellen in den Außenwänden?
Achtung: Mauerverfärbungen, abblätternder oder abbröckelnder Putz deuten auf Bauschäden aufgrund aufsteigender Feuchtigkeit im Mauerwerk, eines Wasserrohrbruchs, falsch installierter Dachrinnen oder aufgrund von Kondenswasser auf der Innenseite hin. Die Ursache muss unbedingt mit Fachleuten ausfindig gemacht und behoben werden! Feuchte Mauern bedeuten Bauschäden, höheren Energieverbrauch und weniger Behaglichkeit im Haus. - Gibt es Risse im Mauerwerk?
Wenn nicht nur der Putz oberflächlich geschädigt ist, sondern tiefe Risse sichtbar sind, können diese auf Setzungen und damit auf statische Probleme hinweisen. - Ist die Außenwand außen gedämmt?
Hohler Klang beim Klopfen auf die Außenwand deutet darauf hin, dass eine Dämmung vorhanden ist. Achtung: Dicke Mauern alleine bedeuten noch keine gute Dämmwirkung!!! Sollte eine Außenwand innen gedämmt sein, dann muss ein Fachmensch die Dämmung auf ihren Zustand prüfen. Wenn es keine Dämmung gibt, dann frage nach dem Aufbau der Wand. Verlange die Baupläne, damit die U-Werte* abgeschätzt werden können hohe Werte wirken sich negativ auf den Energieverbrauch aus.
*Der U-Wert ist der Wärmedurchgangskoeffizient in W/m²K (Einheit "Watt pro Quadratmeter und Kelvin"). Er gibt an, welche Leistung pro Grad Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außentemperatur (gemessen in Kelvin bzw. Celsius) und pro m² Bauteil verloren geht.
Quelle: "die umweltberatung" |