Im Kinofilm "Good Food - Bad Food" kehrt die Regisseurin Coline Serreau zu ihren dokumentarischen Wurzeln zurück und zeigt in ihrem entlarvenden und informativen Film lokale Alternativen zum globalen Raubbau an unseren Ressourcen auf. Greenpeace lädt zu einer Sondervorstellung am Donnerstag, 5.5. um 20.15 h im Burg Kino in Wien. (Der Eintritt ist natürlich kostenlos!)
Zum Inhalt Was haben französische Mikrobiologen, die Millionen Wanderarbeiter Brasiliens, Vandana Shivas experimentelle Bauernhöfe in Indien und die Landwirte der weltgrößten Bioplantage in der Ukraine gemeinsam? Alle verfolgen sie ein gemeinsames Ziel: die Verbesserung der Bodenqualität und die Wiederherstellung der Saatenvielfalt.
- zum Schutz der Umwelt und
- für gesündere Lebensmittel
Die Protagonistin
In „Good Food – Bad Food. Anleitung für eine bessere Landwirtschaft“ begegnen wir faszinierenden Persönlichkeiten, die vielfältige Lösungen für die intelligentere Nutzung unserer begrenzten Ressourcen gefunden haben. Pierre Rabhi, Lydia und Claude Bourguignon, die Bauern der Landlosenbewegung in Brasilien, das Projekt Kokopelli in Indien, Antoniets Semen Swiridonowitsch in der Ukraine… – dies sind nur einige der Protagonisten, denen Coline Serreau in ihrem Dokumentarfilm Gehör verschafft. Mal sind sie skurrile Typen, mal geben sie sich gewitzt und kämpferisch, in jedem Fall aber sind sie allesamt Widerständler, die in der Liebe zur Erde vereint sind.
Die Regisseurin
Die französische Regisseurin Coline Serreau („St. Jacques...Pilgern auf Französisch“) hat weit mehr im Sinn, als einfach nur das System einer Landwirtschaft anzuprangern, das durch ein Wachstumsstreben bar jeder Vernunft pervertiert ist. Sie skizziert die Vision einer besseren Welt.
In ihrem Dokumentarfilm kommen Menschen zu Wort, die dagegen kämpfen, dass unsere Böden durch chemische Dünger und Pestizide vergiftet werden. Und die sich dagegen wehren, dass nur wenige skrupellose Konzerne weltweit das Saatgutangebot kontrollieren und die Bauern erpressen.
Die Regisseurin über den Film: "Es sind schon viele Filme über Katastrophenszenarien gedreht worden, die als warnende Appelle verstanden werden wollten. Sie haben ihre Berechtigung gehabt, doch jetzt ist es an der Zeit, den Blick darauf zu richten, dass es auch Lösungen gibt.
Man muss jenen Bauern, Philosophen und Ökonomen Gehör verschaffen, die uns mit ihren Überlegungen nicht nur erklären, wie unser Gesellschaftsmodell in der ökologischen, finanziellen und politischen Krise versinken konnte, die uns allen bekannt ist, sondern die darüber hinaus nach Alternativen suchen und diese auch umsetzen."
Zum Interview mit Coline Serreau ...
Kino-Trailer: |