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Weltvegantag 2010: Klimafreundlich essen

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1.11.2010
Treibhaus-Vergleich der Ernährungsweisen

Quelle: www.vegetarismus.ch/km/; Um das Bild zu vergrößern einfach darauf klicken.

Marktcheck.at hat den Weltvegantag am 1. November zum Anlass genommen, das Thema Essen auch unter dem Aspekt der Auswirkungen auf unser Klima genauer unter die Lupe zu nehmen.
Auf den folgenden Seiten finden sich Hintergrundinfos zur fleischlosen Ernährung, Informationen zu pflanzlichen Alternativprodukten, und eine Link-Sammlung, die hoffentlich keine Frage mehr offen lässt.


Gut für Mensch, Tier und Umwelt

Mittlerweile besteht ein breiter Konsens darüber, dass unsere tägliche Ernährung einen signifikanten Einfluss auf das Klima hat. Das Thema "fleischlose Ernährung" ist nicht zuletzt aufgrund von entsetzlichen Bildern von industrieller Tierhaltung mittlerweile in aller Munde. Immer mehr Menschen sind von den geschmacklichen und gesundheitlichen Vorzügen pflanzlicher Ernährung überzeugt.

 

Bio- versus konventionelle Landwirtschaft
Ein bedeutender Unterschied liegt bereits darin, woher wir unsere Lebensmittel beziehen; einerseits aus welcher Region, andererseits jedoch auch aus welcher Form der Landwirtschaft. Es machen sich in der CO2-Bilanz bereits große Unterschiede zwischen biologischer und konventioneller Landwirtschaft bemerkbar.
Diese Differenzen ergibt sich auch durch den Einsatz synthetischer Dünger und Pestizide in der konventionellen Landwirtschaft, bei deren Herstellung Lachgas entsteht, das unser Klima rund 200 mal so stark belastet wie CO2.

Tierische Produkte

Dem Klima schmeckt unser hoher Fleischkonsum nicht. Deren Herstellung von tierischen Produkten ist extrem ressourcen-intensiv: So werden zB. Getreide und Soja nicht direkt zu Nahrungsmitteln verarbeitet werden, sondern als Futtermitteln Rindern verabreicht. Für ein Kilogramm Rindfleisch wird sieben bis zehn Kilogramm Getreide benötigt.
So entspricht beispielsweise eine Kalorie Getreide in etwa einer Kalorie Brot; im Vergleich dazu bedarf es für eine tierische Kalorie (Fleisch, Milch, Eier) durchschnittlich sieben Kalorien Getreide.
Große Probleme machen auch die Abgase der Tiere selbst, wie beispielsweise durch das vom Rindvieh emittierte Methangas, welches rund 20 mal klimaschädlicher ist als CO2.

 

Pfanzliche Alternativen

Produktalternativen zu Fleisch, Milch und Co. bieten mittlerweile nicht nur mehr Biomärkte oder Reformhäuser (bieten große Auswahl!): Das Angebot großer Supermarktketten wächst - auch aufgrund ihrer Eigenmarken.

Österreichische Hersteller bieten ebenfalls pflanzliche Produkte in Bio-Qualität. Die Übersicht Alternativen zu Fleisch & Co zeigt, wie man/frau tierische Produkte durch pflanzliche ersetzen kann und was es dabei zu beachten gilt.

 

CO2-Bilanz im Vergleich

Wie die folgende Übersicht zeigt, weisen Produkte vom Rind als auch Milchprodukte, insbesondere Butter und Käse, eine sehr hohe CO2-Bilanz auf.

 

Um das Bild zu vergrößern, einfach darauf klicken.

CO2-Vergleich bei Bio- und konventioneller Produktion

Quelle: www.oeko.de/oekodoc/328/2007-011-de.pdf

 

Weitere Infos:

 

Quelle: Greenpeace

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