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Greenpeace für einheitliche Öko-Kennzeichnung

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9.09.2010
Stöger muss ökologische Produkt-Kennzeichnung schaffen

Ein Paar mit Einkaufswagen vor einem prall gefüllten Supermarktregal.

Greenpeace begrüßt die von der Bundessprecherin der Grünen, Eva Glawischnig, im Ö1-Morgenjournal ausgesprochene Forderung alle Waren nach deren „ökologischen Fußabdruck“ zu kennzeichnen. Es gilt einen "Kennzeichnungsdschungel" wie bei anderen Gütesiegeln zu verhindern und den KonsumentInnen den Einkauf zu erleichtern.

 

Politik muss sich für ökologische Kennzeichnung einsetzen
Greenpeace-Konsumentensprecherin Claudia Sprinz: „Eine erweiterte ökologische Kennzeichnung von Produkten wäre sehr positiv. Allerdings nur dann, wenn für alle Produkte einheitliche und transparente Kriterien gelten und diese Kennzeichnung für Konsumentinnen und Konsumenten leicht verständlich gestaltet ist. Wir fordern Bundesminister Stöger auf, in Österreich eine einheitliche und verständliche Kennzeichnung zu schaffen und sich auch bei der EU-Kommission für eine europaweite Regelung einzusetzen.“


Die ÖsterreicherInnen wollen umweltbewußt einkaufen
Ökologische Kriterien gewinnen beim Einkauf von Produkten bei Konsumentinnen und Konsumenten an Bedeutung. Laut einer Eurobarometer-Studie vom April 2009 wünschen sich 85 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher eine Kennzeichnung der Treibhausgasemissionen von Produkten. Bei der Kaufentscheidung steht für so gut wie alle österreichischen Konsumentinnen und Konsumen­ten die Qualität an erster Stelle. Danach folgt für neunzig Prozent die Auswirkung eines Produktes auf die Umwelt. Dieses Kriterium ist also sogar wichtiger als der Preis oder die Marke. Damit liegen die Österreicher deutlich über dem europäischen Durchschnitt (83 Prozent).

 

AMA-Gütesiegel ist weder Bio noch Gentechnik-frei
„Viele Österreicherinnen und Österreicher verwechseln das konventionelle AMA-Gütesiegel mit einem Bio-Gütesiegel. Das eine hat aber mit dem anderen nichts zu tun, denn das AMA-Gütesiegel garantiert nicht einmal gentechnikfreie Fütterung der Tiere“, kritisiert Sprinz und meint abschließend:

„Nur durch einheitliche und transparente Kriterien ist gewährleistet, dass es nicht zu einem unkontrollierten Wildwuchs  unterschiedlicher Kennzeichnungen kommt, die eher für Verwirrung als für Information sorgen würden. “

 

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Thema ökologischer Fußabdruck:

 

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Quelle: Greenpeace

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