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Gesunde Jause - Futter fürs Hirn

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1.09.2010
Tipps für die gesunde und umweltfreundliche Schuljause

Schulkind beißt in ein Jausenbrot.

Frühstück – nein danke, keine Zeit! Und in der Pause füllen Zuckerschnecken, Pizzaschnitten und Energydrinks den Magen. Schnelle Kalorien bringen zwar kurzfristig Energie, helfen den SchülerInnen aber nicht durch den anstrengenden Tag. "die umweltberatung" gibt Tipps für konzentrationsförderndes Brainfood.

 
Ein ausgewogenes Frühstück mit frischem Obst, Müsli und Tee - möglichst in Bio-Qualität - ist der beste Start in den Schultag und liefert Energie für den Vormittag. „Getreide ist ein wichtiger Eiweißlieferant und in Kombination mit Milchprodukten oder Hülsenfrüchten besonders wertvoll für Kinder und Jugendliche, die im Wachstum sind“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungsexpertin von "die umweltberatung".

 

Faustregeln für den Einkauf

Wer sich und seinen Lieben Gutes tun will, greift beim Einkauf bevorzugt zu Produkten und Zutaten, die folgende drei Kriterien erfüllen:

  1. bio
  2. regional
  3. saisonal

Denn das ist gesund und hilft unserer Umwelt, was wiederum unseren Sprösslingen zugute kommt.

High-Energy Fast-Food

Wenn keine Zeit für´s Brote streichen ist, reichen auch eine Handvoll Nüsse, ein Apfel oder Jogurt für den Vormittag. Nüsse sind nicht nur Nahrung für das Hirn, sie enthalten auch reichlich Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate und Ballaststoffe und sättigen. „Nüsse sind gute Mineralstoff- und Vitaminlieferanten. Sie enthalten Kalium, Natrium, Magnesium und Phosphor und sind reich an Vitaminen aus der B-Gruppe und Vitamin E“, weiß Michaela Knieli.

Bohnenaufstrich für gute Konzentration und starke Nerven
Linsen und Bohnen sind reich an Vitamin B1 – das Vitamin für starke Nerven. Vita-min B1 wird benötigt, um Kohlenhydrate in Gehirn, Muskeln und anderen Organen abzubauen und ist wichtig für Konzentration, Gedächtnis und körperliche Kondition. Aufstriche aus Bohnen, Kichererbsen und Linsen sind deswegen wichtige Bestandteile im Speiseplan für konzentriertes Lernen.

Der richtige Durstlöscher für´s Gehirn!
Wer zu wenig trinkt, spürt bald Müdigkeit, Merk- und Konzentrationsstörungen. Denn schon bei einem geringen Flüssigkeitsverlust wird das Gewebe nicht mehr ausreichend durchblutet und den Hirnzellen fehlt Flüssigkeit. 1,5 Liter täglich sind das Minimum. Die besten Durstlöscher sind

  • Leitungswasser,
  • gespritzte Fruchtsäfte und
  • Tees

Diese Getränke lassen sich auch gut in wiederbefüllbaren Flaschen abfüllen und leicht in die Schule mitgeben.

 

Limonaden, Energydrinks, Eistee & Co

... sind bei der Schuljause fehl am Platz, denn sie enthalten bis zu 38 Stück Würfelzucker pro Liter und fördern damit Karies und Übergewicht. Wer auf diese Getränke verzichtet, vermeidet auch Einweg-Verpackungen und produziert weniger Müll. Argumente, für die auch Kinder und Jugendliche durchaus zugänglich sind.

 

Link-Tipp:


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Quelle: die umweltberatung

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