Greenpeace-AktivistInnen führten heute gemeinsam mit Passanten am Stephansplatz eine Protestaktion gegen BP durch. Passanten konnten ihrem Unmut über das Versagen des Ölkonzerns bei der Ölkatastrophe am Golf von Mexiko Luft machen und sich auf einem 225 Quadratmeter großen Transparent verewigen.
Zum Hintergrund der Aktion
Jurrien Westerhof, Greenpeace Energie-Sprecher zur Protestaktion: „Mit dieser Aktion zeigen wir BP, dass ihre Vorgehensweise unverantwortlich war und immer noch ist. Um BP zum Handeln zu bewegen, ist es notwendig, dass die Konsumenten ein klares Zeichen an den Ölkonzern senden, indem sie ihren Sprit nicht bei einem Unternehmen beziehen, das die größte Ölpest aller Zeiten verursacht hat.“
Forderungen von Greenpeace
Greenpeace fordert BP auf, alle Tiefsee-Ölbohrungen umgehend zu stoppen. Mit dem Schwinden der leicht zu fördernden Vorräte muss die Ölindustrie immer öfter Quellen in der Tiefsee, im Polarmeer oder im Teersand anzapfen, die nur unter schwierigsten Bedingungen und gewaltigen Kosten erschließbar sind.
Zur Zukunft
„Wir müssen uns endlich die Frage stellen, wie viele Risiken und wie viel Umweltverschmutzung wir in Kauf nehmen, um die letzten Tropfen Öl aus der Erde zu quetschen. Es muss ein sofortiges Verbot für alle weiteren Tiefsee-Bohrungen geben, sonst ist die nächste Katastrophe vorprogrammiert – und die könnte möglicherweise das Mittelmeer oder die Nordsee treffen“, meint Jurrien Westerhof.
In Zukunft wird es laut Greenpeace entscheidend sein, die richtigen Lehren aus dieser Katastrophe zu ziehen.
Gemeinsam Zeichen setzen
Am Stephansplatz konnten heute alle Menschen, die mit dem Krisenmanagement von BP nicht einverstanden sind, ihrem Unmut Ausdruck verleihen, sich auf einem 225 Quadratmeter großen Transparent verewigen und so gemeinsam ein Zeichen setzen.
Zum Nachlesen:
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Quelle: Greenpeace |