Greenpeace hat getestet und gentechnisch verunreinigten Senf aus dem Hause Unilever entdeckt. Der Senf ist mit Gentech-Raps aus Kanada verunreinigt. Spar und Rewe haben ihn bereits aus den Regalen genommen. Unilever zeigt sich nun auch zu Gesprächen bereit.
Der Senf "Dijon Original" der Firma Maille/Unilever ist nach einem Test, der von Greenpeace in Auftrag gegeben wurde, mit Gentechnik verunreinigt. Die Verunreinigung stammt von kanadischem Gentech-Raps. Die beiden Pflanzen sind sich so ähnlich, dass sie unentdeckt miteinander kreuzen können. Greenpeace fordert von Unilever keinen Senf mehr aus Ländern zu beziehen, die gleichzeitig Gentech-Raps anbauen. Denn ein Nebeneinander von Gentechnik und natürlicher Landwirtschaft bedeutet zwangsläufig Verunreinigung! Spar und Rewe haben das Produkt sofort aus dem Handel genommen. Andere Supermärkte haben nachgezogen und den Senf bis auf weiteres ebenfalls ausgelistet.
Unilever hat sich inzwischen zu Gesprächen mit Greenpeace bereit erklärt, über deren Ausgang wir wieder berichten werden.
Nachdem zu Anfang der Grillsaison bereits in Deutschland im gleichen Produkt eine Verunreinigung gefunden wurde, ist es jetzt zum Ende der Grillsaison auch in Österreich passiert. Gefunden wurde der Gentech-Raps GT73 von Monsanto und MS8xRF3 von Bayer (Aspirin). Importiert wurden die Senfkörner aus Kanada, wo gleichzeitig etwa neunzig Prozent des Rapsanbaus gentechnisch verändert sind.
Dieses Beispiel zeigt erneut, dass es ein Nebeneinander von Gentechnik und natürlicher Landwirtschaft nicht geben kann.
Quelle: Greenpeace [nach oben] |