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Kritik an Werbung für Ölheizungen

15.05.2009
Kritik an Ölheizungswerbeaktion

GLOBAL 2000 kritisiert die zynische Werbeaktion für Ölheizungen von OMV und Co scharf. Die Organisation macht darauf aufmerksam, dass sich Investitionen in thermische Sanierung und Erneuerbare Energien doppelt bezahlt machen.

 

GLOBAL 2000 reagiert entsetzt auf die von der vereinigten Ölindustrie angekündigten "Klimaschutzinitiative". Mit der heute gemeinsam von OMV, BP und Co. vorgestellten Werbeaktion sollen 3.000 Euro für jede neue Ölheizung bezahlt werden. Die Unternehmen wollen HausbesitzerInnen damit Heizungen schmackhaft machen, die die nächsten 20 Jahre den Klimawandel zusätzlich und völlig unnötig anfeuern werden.


"Hier werden gutgläubige HausbesitzerInnen finanziell umgarnt und dann über den Tisch gezogen. Die 3000 Euro scheinen anfangs attraktiv, doch bei drastisch steigenden Ölpreisen in naher Zukunft wird die jetzt verlockende Abhängigkeit von der Ölindustrie teuer zu bezahlen sein," empört sich Manuel Graf, Klima- und Energiesprecher von GLOBAL 2000.

 

Fragwürdig ist außerdem, dass die OMV, welche sich zu rund 30 Prozent in staatlicher Hand befindet, bei einer solch klimaschädlichen Aktion überhaupt mitmachen kann. "Mit den österreichischen Zielen der CO2-Reduktion und einer größeren Energieunabhängigkeit hat diese Hau-Ruck-Aktion nun wahrlich nichts zu tun," stellt Graf klar.

 

Was du tun kannst

GLOBAL 2000 empfiehlt HausbesitzerInnen statt den klimazerstörerischen Ölheizungen Investitionen in eine thermische Gebäudesanierung. Denn damit werden direkt und langfristig Energie sowie Kosten gespart und somit das Klima geschont. Bei bereits sanierten Häusern lohnt sich ein Wechsel auf erneuerbare Energieträger wie Holz (Pellets, Hackschnitzel) oder Sonne (Solarthermie), für die es von staatlicher Seite Förderungen gibt.

 

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Quelle: GLOBAL 2000

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