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Gehen

Kurze Strecken zu Fuß gehen

Fußgängerzone

Gehen ist nicht nur aktiver Klimaschutz, sondern auch gesund. ÄrztInnen empfehlen regelmäßiges Gehen, um Herz-Kreislauferkrankungen vorzubeugen.

 

Im Alltag häufig zu Fuß zu gehen ist aktiver Klimaschutz und aktive Gesundheitsvorsorge. Schon 30-minütiges Gehen pro Tag kann das Risiko von Herz- und Kreislauferkrankungen signifikant reduzieren. Gehen ist die ideale Vorbeugemaßnahme gegen Krankheiten, die Folge von Bewegungsmangel sind. Vor allem Strecken, die kürzer als ein Kilometer sind, eignen sich sehr gut dazu zu Fuß absolviert zu werden.

 

Insgesamt sinkt in Österreich das Vertrauen in die eigenen Beine. Der VCÖ weist darauf hin, dass im Jahr 1995 noch 27 Prozent der Alltagswege gegangen wurden, 2008 waren es nur mehr 18 Prozent. Dabei ist jede zehnte Autofahrt kürzer als ein Kilometer, jede fünfte Autofahrt kürzer als zweieinhalb Kilometer.

 

Diese Weglängen sind ideal zum Gehen und Radfahren. Umso mehr als gerade bei kurzen Autofahrten der Spritverbrauch enorm hoch ist", so VCÖ-Experte Blum. Werden mit einem Pkw, der durchschnittlich sieben Liter pro 100 Kilometer verbraucht, immer nur ein Kilometer lange Strecken gefahren, beträgt der Verbrauch rund 20 Liter pro 100 Kilometer.

 

Gehen ist übrigens auch gut für die Figur. Wer mit 3 km/h geht, verbraucht pro Stunde und Kilo Körpergewicht 2,5 Kilokalorien. Wer 80 Kilo wiegt, verbrennt bei einer Stunde gehen 200 kcal. Zum Vergleich: Ein gekochtes Frühstücksei hat rund 90 Kalorien, ein Glas Orangensaft 110 Kalorien und eine Semmel 120 Kalorien.

 

Quelle: VCÖ

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