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Dia-Show "Von Peru nach Bolivien"

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24.09.2008
Dia-Show "Von Peru nach Bolivien"




Die Veranstaltungsreihe "Alles Leinwand" startet in Saalfelden mit der Dia-Show "Von Peru nach Bolivien - Die Gegenwart der Vergangenheit". Martin Engelmann zeigt das Hochland der Anden und begibt sich auf die Wurzeln der ältesten Kulturen Südamerikas.

"Alles Leinwand" ist eine Veranstaltungsreihe durch ganz Österreich, die die Welt aus neuen Blickwinkeln und die Schönheit unseres Planeten erleben lassen. Um die ZuseherInnen für einige Stunden in fremde Welten eintauchen zu lassen werden die Dia-Vorträge und Live Reportagen mit passenden World Music Konzerte, Lesungen, Workshops und kulinarische Köstlichkeiten ergänzt.

Einige der bekanntesten VortragsreferentInnen aus Deutschland und Österreich beeindrucken die BesucherInnen mit außergewöhnlichen Geschichten und Fotografien. Respekt ist nicht nur im Alltag und der Integration notwendig. Die Vorträge helfen das Verständnis fremder und scheinbar so fremder Kulturen zu fördern und Vorurteile abzubauen. Dazu gehört auch die kritische Auseinandersetzung mit den weniger erfreulichen Auswirkungen auf Menschen und Natur. In den "Alles Leinwand"-Vorträgen werden auch unbequeme Themen angesprochen, die in herkömmlichen Prospekten oder Reiseführern sehr häufig ausgeblendet werden.

 

In einer digitalen Dia- und Filmshow (HDAV - High Definition Audio Vision) präsentiert Martin Engelmann die Highlights seiner zahlreichen Reisen durch das Hochland der Anden zu den Wurzeln der ältesten Kulturen Südamerikas. Er zeigt atemberaubende Naturschönheiten, die außergewöhnliche Freundlichkeit der einheimischen Bevölkerung und das Vermächtnis der Chavin, Nazca, Tiwanaku und Inka - von den eisigen Höhen Perus bis zur Sonneninsel im Titicacasee Boliviens.

 

Engelmann erlebt allerdings auf seinen Reisen weit mehr als nur die "touristischen Höhepunkte" dieser faszinierenden Länder. Abseits der ausgetretenen Pfade lernt er die Bevölkerung und ihre oft schwierigen Lebensbedingungen kennen. So berichtet er in seiner Diashow auch von Alltagsproblemen und sozialen Ungerechtigkeiten, mit denen die Andenländer zu kämpfen haben. Gerade das Berichten über Sonnen- und Schattenseiten macht die Qualität von Engelmann's Erzählung aus und vermittelt den Besuchern einen tiefgehenden Eindruck der bereisten Länder.

 

Als Martin Engelmann 1992 erstmals für drei Monate nach Südamerika reist, erlebt der damals zwanzigjährige die intensivste Zeit seines Lebens. Überwältigt von den berauschenden Eindrücken dieses für ihn noch fremden Kontinents, entsteht die bis heute ungebrochene Lust des Reisens. Während in den ersten Jahren oft die Besteigung der fünf- und sechstausend Meter hohen Eisriesen der Anden im Mittelpunkt standen, so entwickelte sich erst nach und nach ein größeres Interesse für die versunkenen Hochkulturen Peru und Boliviens.

 

Von nun an stapeln sich zuhause Türme mit Büchern über die Inka - sie schufen das damals größte Imperium der "neuen Welt". Und während Martin Engelmann immer tiefer in die Frühgeschichte Südamerikas eintaucht, beschließt er erneut nach Peru und Bolivien zu reisen. Dieses Mal möchte er die Eisriesen der Anden hinter sich lassen und sich neuen Themen zuwenden. Er möchte dorthin reisen wohin ihn seine früheren Reisen nie getragen haben - zu den Wurzeln der ältesten Kulturen Südamerikas. In den folgenden Jahren zieht es ihn in das Hochland der Anden nach Nordperu. Dort erkundet er die nur auf ausgedehnten Trekkingtouren erreichbaren Vermächtnisse der Chavin, einer der ältesten Kulturen des Kontinets.

 

Über Lima, der einstigen Metropole der spanischen Eroberer und heutigen Hauptstadt Perus reist er schließlich in die Wüste von Nazca und weiter in das Andenhochland nach Cuzco. Dort trifft er auf die gigantischen Monumente des versunkenen Inka-Reichs. Einen  Höhepunkt stellt die Wanderung auf dem erst 1911 entdeckten Inkapfad nach Machu Picchu dar. Von Menschen erbaut, den Göttern geweiht, das wohl schönste Vermächtnis der Inkazeit. Mit der Andebahn geht es weiter auf über 4.000 m hoch gelegene, karge und dennoch eindrucksvolle Gebirgszüge zum Titicacasee. Die Insel Taquile, die Schilfinseln der Urus und die Sonneninsel im Grenzgebiet zu Bolivien beeindrucken mit bizarren Landschaften. Hier befinden sich die ältesten Monumente der Inka, an einem Ort der Stille, der noch weitgehend vom Massentourismus unentdeckt geblieben ist.

 

Der letzte Reiseabschnitt führt in die Metropole La Paz und zu den nahegelegenen Ruinen der mysteriösen Tiwanaku-Kultur. An jenem Ort, wo Martin Engelmann vor vielen Jahren erstmals seinen Fuß auf lateinamerikanischen Boden gesetzt hat erreicht er sein Ziel.

Die Anden atmen Geschichte. Lautlos und voller Anmut. Die Monumente versunkener Kulturen sind nur die Schatten einer einstigen mehrdimensionalen Realität. Das Imperium der Inka ist verschwunden, wie zuvor das Reich der Chavin und Tiwanaku. Doch ihre Monumente - von Menschen erbaut, den Göttern geweiht - zeugen noch heute von der Gegenwart der Vergangenheit.

 

Wann? Mittwoch, 1. Oktober 2008, 20:00 Uhr

Ab 18:30 Buffet mit kulinarischen Köstlichkeiten passend zur Reportage

Wo? Nexus, Saalfelden, Am Postplatz 1 , 5760 Saalfelden

 

Preise: Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 10 €, für Senioren/Jugend 7 €, Abendkassa: 11 €/8 €
Karten gibt es im Kunsthaus Nexus (Am Postplatz 1) und im Reisebüro Kuoni (Mittergasse 7). Tickets können über www.allesleinwand.at reserviert werden.

 

Weitere Infos:


Quelle: allesleinwand.at, Martin Engelmann

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