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 Erneuerbare Energie als Lösung gegen den Klimawandel.
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UN-Klimabericht zeigt auf, dass nur noch wenig Zeit zum Handeln bleibt. Die Zukunft muss in Energie-Einsparung und erneuerbare Energie liegen. Greenpeace fordert umfangreiche CO2-Steuer in Österreich.
Der UN-Ausschusses über Klimaänderungen (IPCC - Intergovernmental Panel on Climate Change) hat heute den 3. Bericht zum Klimawandel veröffentlicht.
Dieser Ausschuss ist das weltweit bedeutendste Gremium zur Erforschung des Klimawandels und berät die Regierungen der Welt über zu ergreifende politische Maßnahmen.
Eine Trendumkehr ist möglich - so die ExpertInnen. Jedoch ist es erforderlich rasch zu handeln, denn es bleibt nur noch bis zum Jahr 2015 Zeit den CO2-Ausstoß weltweit drastisch zu senken.
Greenpeace begrüßt den Lösungsvorschlag der ExpertInnen zur verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien und Verbesserung der Energieeffizienz. Dazu ist es erforderlich, dass der Preis pro Tonne CO2 bei über 100 US$ oder 80 Euro liegt. Greenpeace Klima-Experte Erwin Mayer: "Der Bericht verdeutlicht wie notwendig die Einführung einer CO2-Steuer in Österreich ist." Diese könne mit 10 Euro pro Tonne CO2 beginnen und sich allmählich auf das Niveau des IPCC einpendeln. Dies sei ein effizienter Weg von fossiler auf erneuerbare Energie umzusteigen, so Mayer.
Ein weiterer Vorschlag der IPCC ist die CO2-Abscheidung und -Versenkung. Bei diesen Verfahren wird CO2 unterirdisch deponiert (z. B. in der Tiefsee oder früheren Erdöllagerstätten), sodass sie nicht mehr in die Atmosphäre gelangen können. Diese Verfahren sind derzeit noch sehr teuer. Zudem sind die ökologischen Folgen nicht völlig geklärt. Die IPCC nennt schließlich noch die Atomenergie als mögliche Lösung. Eine falsche, wie der aktuelle Greenpeace-Report zur Atomenergie aufzeigt, der die fehlende Kostenwahrheit und andere Schwächen der Atomenergie auflistet. Atommüll, Verbreitung von Atommaterial, Sicherheit und Haftungsfragen bleiben ungelöst.
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Quelle: Greenpeace |