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Aus für Tempo 160

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24.04.2007
Verkehrsminister beendet Tempo 160-Test



Eine CO2-Steuer würde umweltfreundliche Mobilität fördern.

Die monatelange Arbeit von Greenpeace wirkt. Verkehrsminister Werner Faymann hat den Tempo 160-Wahnsinn endlich beendet. Nun muss eine umfassende CO2-Steuer folgen.

 

Seit Sonntag gilt auf der Tauernautobahn zwischen Paternion und Spittal Ost wieder Tempo 130 als Höchstgeschwindigkeit. Verkehrsminister Werner Faymann hat dem Unsinn seines Vorgängers Hubert "Bleifuß" Gorbach ein Ende gesetzt. Wie das Verkehrsministerium in einer Aussendung am Samstag  mitteilte, würde Tempo 160 aufgrund von Studien und Untersuchungen die Verkehrssicherheit senken und die Umwelt unnötig belasten.

 

Diese Fakten hat Greenpeace in monatelanger Arbeit in Form von Gesprächen und mit Aktionen aufgezeigt. Unterstützt wurde Greenpeace durch energische E-Mail-Proteste empörter MarktaktivistInnen und marktcheck.at UserInnen. Herzlichen Dank an alle, die uns dabei unterstützt haben!

 

Die Greenpeace-Experten Erwin Mayer und Jurrien Westerhof freuen sich, dass der neue Verkehrsminister die Irreleitungen seines Vorgängers endlich behoben hat und appellieren an ihn weiterhin durch umsichtige Verkehrspolitik dem Klimawandel entgegenzuwirken.

 

"Der Verkehr zählt zu den Hauptverursachern des Klimawandels. Nach Tempo 160 muss Minister Faymann den Tanktourismus beenden", sagt Verkehrsexperte Jurrien Westerhof. "Es kann nicht sein, dass jeden Tag Tausende Lkws Umwege nach Österreich fahren, nur um hier billiger zu Tanken. Und das auf Kosten von Umwelt und KonsumentInnen."

 

Klimaexperte Erwin Mayer fordert von Faymann, dass er sich für eine umfassende CO2-Steuer einsetzt. Angesichts der Klimabedrohung und der rasant anwachsenden Lkw-Lawine ist eine umfassende CO2-Steuer auf alle fossilen Energieträger wie Kohle, Öl, Gas, Benzin und Diesel notwendig. "Das Ungleichgewicht zwischen Industrie, Schwerverkehr und KonsumentInnen muss endlich behoben werden," meint Erwin Mayer. KonsumentInnen haben ein Anrecht auf

  • geförderte nachhaltigen Engergiesysteme für Haushalte,
  • preiswerte öffentliche Verkehrsmittel sowie
  • verbrauchsarme und umweltfreundlichen Fahrzeuge.

"Nun ist es an der Zeit Nägel mit Köpfen zu machen und die Hauptverursacher wie Schwerverkehr oder Industrie zur Kasse zu bitten und klimafreundliche Mobilität zu belohnen", so Mayer abschließend.

 

Wie du klimafreundlich mobil sein kannst:

 

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Quelle: Greenpeace

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