Home

>Neues bei Unterwegs >Verbesserte Radfahrbedingungen

Verbesserte Radfahrbedingungen

Jetzt mitmachen!

Immer am neuesten Stand bleiben?
marktcheck.at Newsletter jetzt abonnieren!

17.08.2006
RadfahrerInnen sehen verbesserte Bedingungen

78 Prozent der RadfahrerInnen sehen verbesserte Bedingungen zum Radfahren in Österreich. Der VCÖ stellt fest, das jede/r zweite wegen hoher Spritpreise häufiger mit dem Rad fährt und fordert Radwege entlang von Freilandstraßen sowie mehr Platz fürs Radfahren im Ort.

 

Die Bedingungen zum Radfahren werden in Österreich besser, gut sind sie aber bei weitem noch nicht. Das ist das Ergebnis einer aktuellen VCÖ-Umfrage, bei der 2.300 RadfahrerInnen befragt wurden. 36 Prozent von Österreichs AlltagsradfahrerInnen sind mit den Bedingungen zum Radfahren unzufrieden, 37 Prozent bewerten sie mit "Befriedigend". Die RadfahrerInnen beklagen den mangelnden Einsatz der Politik für das Radfahren. Der VCÖ fordert mehr Radwege entlang von Freilandstraßen sowie mehr Platz für das Radfahren im Ortsgebiet.

 

Die ÖsterreicherInnen fahren immer öfters mit dem Fahrrad zur Arbeit, Einkaufen oder Freunde besuchen. Eine aktuelle VCÖ-Umfrage zeigt, dass aufgrund der höheren Spritpreise 51 Prozent häufiger mit dem Fahrrad fahren. Der VCÖ hat 2.300 RadfahrerInnen in Österreich befragt. "Das Umfrageergebnis wird durch vorliegende Daten bestätigt. Im Vorjahr wurden in Österreich um Alltagswege zu erledigen 1,3 Milliarden Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt, um 120 Millionen Kilometer mehr als noch vor zehn Jahren", stellt VCÖ-Experte DI Martin Blum fest.

 

Die Ergebnisse der VCÖ-Umfrage im Detail: 78 Prozent der Befragten gaben an, dass sich die Bedingungen zum Radfahren in Österreich verbessert haben. Es gibt aber noch viel zu tun: Nur sieben Prozent sind mit den Bedingungen zum Radfahren sehr zufrieden, weitere zwanzig Prozent sind "zufrieden". Dagegen sind 36 Prozent unzufrieden bzw. sehr unzufrieden.

 

"Viele RadfahrerInnen vermissen den Einsatz der Politik, sowohl auf Gemeinde- als auch auf Bundesebene. Am meisten aktiv für das Radfahren werden die Landesregierungen erlebt", stellt VCÖ-Experte Blum fest. 24 Prozent sagen, die Bundesländer setzen sich für das Radfahren ein, den Gemeinden wird von 20 Prozent der Befragten Einsatz für das Radfahren zugesprochen. Nur sieben Prozent meinen, die Bundesregierung setzt sich für das Radfahren ein.

 

"Angesichts der bevorstehenden Nationalratswahl sollten die Parteien die wachsende Gruppe der Radfahrer nicht vernachlässigen. Immerhin 1,2 Millionen Personen in Österreich fahren im Alltag mit dem Fahrrad, 68 Prozent der Haushalte besitzen mindestens ein Fahrrad", sieht VCÖ-Experte Blum die ÖsterreicherInnen auf dem Weg zur RadlerInnennation. Der VCÖ fordert daher verpflichtend Radwege entlang der Freilandstraßen sowie mehr Platz für das Radfahren im Ortsgebiet. Neben mehr verkehrsberuhigten Zonen soll es auch mehr Radfahrstreifen geben.

 

Zu den Umfrage-Ergebnissen im Detail

 

Mehr zum Thema Radfahren:

 

Quelle: VCÖ 

© Greenpeace 2012[Impressum][Datenschutz]

Schnellsuche:



Username:

Passwort:



Voting

 

Wie gut sind die Radfahrbedingungen in Österreich? Jetzt abstimmen!