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Ende Tempo 160-Test
Greenpeace begrüßt Ende für legales Rasen


Greenpeace begrüßt das Ende des Tempo 160-Versuchs in Kärnten: Seit Freitag, den 30. Juni, 22 Uhr, gilt auch auf der A10 wieder eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Während der Testphase hat die Ablehnung der Bevölkerung gegen diesen Versuch weiter zugenommen. Da die anderen Bundesländer keine Tempo 160-Teststrecken haben wollen, ist anzunehmen, dass Verkehrsminister Gorbachs Ausscheiden aus der Politik auch die Höchstgeschwindigkeit in Österreich unberührt lassen wird.

 

Nachdem sich im November 2005 bereits 58 Prozent der befragten ÖsterreicherInnen gegen die Einführung von Tempo 160 als Höchstgeschwindigkeit ausgesprochen hatten, nahm die Ablehnung seit Beginn des Tests sogar noch weiter zu: In den meisten Umfragen seit Anfang Mai gaben rund 63 Prozent der Befragten an, gegen Tempo 160 zu sein, nur 34 Prozent waren  dafür bzw. für noch höhere Geschwindigkeiten.

 

Positiv sieht Greenpeace die Einführung von automatischen Geschwindigkeitsbeeinflussungsanlagen und der Section Control auf dem gesamten Autobahnnetz. Das sollte an das Luftgütemessnetz gekoppelt werden, damit die Höchstgeschwindigkeit nicht nur bei Regen oder hohem Verkehrsaufkommen, sondern auch an Tagen mit hoher Schadstoffbelastung reduziert werden kann.

 

"Dem Beispiel von Vorarlberg sollte bundesweit gefolgt werden", betont Greenpeace-Vekehrssprecher Jurrien Westerhof. "Dort ist auf der Rheintalautobahn die Geschwindigkeit zu reduzieren, sobald die Belastung mit Feinstaub zu hoch ist."

 

Zum Ende des Tempo 160-Tests und wohl auch zu seinem Abschied aus der Politik wird Greenpeace Verkehrminister Hubert Gorbach noch ein passendes Geschenk überreichen: Eine Carrera-Rennbahn, auf der ohne Gefahr für Mensch und Umwelt die Folgen von hohen Geschwindigkeiten auf der Straße getestet werden können.

 

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Quelle: Greenpeace

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