Schmetterlinge sind eine bunte Augenweide mitten in der Großstadt Wien. Im Projekt "Volkszählung für Schmetterlinge" leitet "die umweltberatung" Wienerinnen und Wiener zum Beobachten der flatterhaften Geschöpfe an und gibt Infos darüber, was Gärten und Grünanlagen zu Oasen für Schmetterlinge macht.
"Mehr als 90 Arten von Schmetterlingen haben Schmetterlingsfans im Rahmen der Volkszählung beobachtet. Sogar seltene Tiere wie der wunderschöne Oleanderschwärmer sind in Wien zu finden. Seit dem Projektbeginn im Jahr 2003 hat die Bevölkerung bereits 22.400 Exemplare gemeldet", berichtet Projektleiter DI Manfred Pendl von "die umweltberatung" stolz.
Mitmachen bei der Schmetterlingsvolkszählung ""die umweltberatung" lädt Laien wie Profis herzlich zum Beobachten und Zählen von Schmetterlingen ein", fordert der Schmetterlingsexperte die WienerInnen zum Mitmachen auf. TeilnehmerInnen zählen Schmetterlinge im eigenen Garten, in Parks oder im Grüngürtel. Besonders gut zur Beobachtung eignen sich die sogenannten "Schmetterlingssträucher" während ihrer Blütezeit von Juni bis September. Ein Beobachtungsbogen und ein Bestimmungsposter mit bunten Schmetterlingsabbildungen erleichtern die Erhebungen. Für Arten, die schwer zu bestimmen sind, gibts das Feld "Unbestimmt" das ermöglich es auch jenen, die nicht so sattelfest sind, mitzumachen. Alle, die einen ausgefüllten Beobachtungsbogen einsenden, nehmen an einem Gewinnspiel teil.
Schmetterlinge im Garten fördern Ein erster Schritt zur Förderung von Schmetterlingen ist die Umstellung auf biologisches Gärtnern. GärtnerInnen unterschätzen beim Einsatz von giftigen Substanzen, dass dabei auch die Nützlinge vernichtet werden. Ein weiterer wichtiger Schritt ist der Einsatz heimischer Pflanzen und Gehölze, da exotische Pflanzen für die meisten heimischen Insekten keine Nahrungsquelle darstellen.
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Quelle: "die umweltberatung" |