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RadfahrerInnen sind Umweltchampions

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12.06.2006
240.000 Tonnen CO2 und 53 Tonnen Feinstaub im Vorjahr verhindert!


Österreichs Rad­fahrer­Innen sind wahre Um­welt­champions, wie eine VCÖ-Studie zeigt. Im Vorjahr wurden durch das Radfahren im Alltag 240.000 Tonnen des Treibhausgases CO2 und 53 Tonnen Feinstaub vermieden. Der VCÖ weist darauf hin, dass Österreich im inter­nationalen Vergleich aufzuholen hat. Der VCÖ begrüßt die im Juni von Umweltminister Josef Pröll gestartete Fahrradkampagne und fordert bessere Bedingungen für das Radfahren im Orts­ge­biet und Radwege entlang von Freiland­straßen.

 

Im Durchschnitt legen Herr und Frau ÖsterreicherIn 162 Kilometer pro Jahr im Alltag mit dem Fahrrad zurück, wie eine VCÖ-Studie zeigt. "Österreichs RadfahrerInnen sind wahre Umweltchampions", lobt VCÖ-Experte DI Martin Blum die beeindruckende Umweltbilanz der Cyclopedisten. Die VCÖ-Studie zeigt, dass im Vorjahr durch das Radfahren im Alltag 240.000 Kilogramm des Treibhausgases CO2 und 53.000 Kilogramm Feinstaub vermieden wurden.

 

"Das Fahrrad ist auf kurzen Strecken das ideale Verkehrsmittel. Man erspart sich Staus und lange Parkplatzsuche. Man schont die Umwelt und in Zeiten steigender Spritpreise die Geldbörse. Und man tut auch der eigenen Gesundheit Gutes", verweist VCÖ-Experte Blum auf die Vorteile des Radfahrens. Eine Untersuchung unter 30.000 Personen in Dänemark hat ergeben, dass Personen, die regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren so fit sind, wie fünf bis zehn Jahre jüngere Personen.

 

Der VCÖ weist darauf hin, dass Österreich im inter­nationalen Vergleich aufzuholen hat. In Dänemark wird sechs Mal so viel Radgefahren wie in Österreich, in den Niederlanden fünf Mal so viel. "Vom gelben Trikot sind wir noch weit entfernt. Radfahren muss stärker gefördert werden. Die Kampagne von Um­welt­minister Josef Pröll ist daher sehr zu begrüßen", be­tont VCÖ-Experte Blum.

 

Der VCÖ fordert Radwege entlang von Frei­land­straßen. Der VCÖ sieht hier die Niederlande als Vorbild, wo Baumaßnahmen der Gemeinden für den Radverkehr zu 50 Prozent vom Bund bezahlt werden. Verkehrsberuhigte Zonen und Radfahrstreifen erhöhen die Sicherheit beim Radfahren im Ort. Der VCÖ bietet auf der VCÖ-Website kostenlose Tipps zum sicheren Radfahren an.

 

Die VCÖ-Studie zeigt, dass die VorarlbergerInnen Österreichs fleißigste Radfahrer sind (399 Kilometer pro Person und Jahr), in Wien wird am wenigsten in die Pedale getreten. Mehr Radgefahren als im Österreich Durchschnitt wird auch in Tirol, Nieder­österreich, Salzburg und Oberösterreich. Welcher Ort in Österreich der radfahrfreundlichste ist, erhebt der VCÖ im Rahmen einer großen Umfrage. Die Teil­nahme an der VCÖ-Umfrage ist auch im Internet auf der VCÖ-Website abrufbar.

 

Quelle: VCÖ

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