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Stopp Tempo 160

1.05.2006
Mit Vollgas in die falsche Richtung!

Autobahn

Ist es für dich eine schöne Vorstellung mit Tempo 160 auf der Autobahn ins nächste Shoppingcenter zu brausen? Oder mit 160 km/h wie im Flug im wohlverdienten Urlaubs­ort angekommen zu sein?

 

So schön vielleicht die Vorstellung von schnellem Ankommen im ersten Moment sein mag. Die Realität sieht anders aus. Einerseits nutzt Tempo 160 nichts, wenn der Mega-Stau den Verkehr lahm legt, weil alle zur gleichen Zeit am selben Ort sein wollen.

 

Und andererseits bedeutet höhere Fahr­ge­schwindig­keit:

  • Mehr Unfall-Risiko = mehr Tote und Verletzte
  • Mehr Kraftstoffverbrauch = mehr Abgase, mehr Feinstaub, mehr Klimaschädlicher CO2-Ausstoß
  • Mehr Lärm entlang der Straßen

Greenpeace rätselt wieso Verkehrsminister Gorbach glaubt, dass Tempo 160 die Verkehrssicherheit und die Umwelt nicht negativ beeinträchtigen wird.

 

Von wissenschaftlicher Seite warnen die Expert­Innen, wie z.B. der VCÖ oder das Kuratorium für Verkehrssicherheit, die sich seit Jahren mit der Thematik beschäftigen, eindringlich vor Geschwindig­keits­erhöhungen.

 

Und von rein praktischer Seite aus, könnte ihm auch jede AutofahrerIn bestätigen, dass höheres Tempo mehr Kraftstoffverbrauch zur Folge hat, weil dann die Benzinrechnung dementsprechend höher ausfällt. Eine Erhöhung der Geschwindigkeit auf 160 km/h statt 130 km/h führt zu einer Verbrauchs- und Abgaserhöhung von 20-25 Prozent.

 
Greenpeace fordert zum Schutz der Menschen:

  • Sofortiger Stopp der Tempo 160-Teststrecke in Kärnten
  • Keine Tempo 160-Teststrecken in Österreich

Mehr zur Greenpeace Verkehrskampagne und Tempo 160

 

Quelle: Greenpeace

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